»Man hat dieses dicke Buch nicht nur überraschend schnell gelesen, man hat es auch ›gern‹ gelesen.«
Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag
»Van der Heijden durchbricht alle Schamgrenzen, indem er sein Innerstes nach außen kehrt, seinen zerrütteten Alltag schonungslos preisgibt und seinen herzzerreißenden Verlustschmerz zu einer radikalen Totenklage komponiert. … zugleich schreibt er in einer musikalischen Sprache, deren Rhythmus und Klangfarben noch in der souveränen Übersetzung von Helga van Beuningen schönstens zur Geltung kommen. … Ein letztes Mal legt dieses ebenso poetische wie erschütternde und lebenskluge Buch Zeugnis ab vom Skandalon, dass die Welt sich weiterdreht, gleichgültig um jedes Unglück im Kleinen wie im Großen.«
Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung
»Selten ist so eindringlich beschrieben worden, wie schwer es ist, die Tatsache des Todes überhaupt anzuerkennen und was es heißt, wenn einen der Schmerz anfällt, hinterrücks und in nicht abebbenden Wellen. … Die Lektüre ist ein unvergessliches Erlebnis. … sein Sog ist mächtig.«
Knut Cordsen, Deutschlandradio Kultur
»So ein Buch, das in seiner Intensität und Ungeschütztheit an Joan Didions Trauerbuch Jahr des magischen Denkens erinnert, gehört zum Stärksten, Mächtigsten, was der menschliche Geist gegen sein Gegenteil, den Tod, das Nichts, aufbieten kann (…) So schlimm das klingt, wir verdanken dem Tod dieses Buch, ein Monument der Liebe und des Leids, ein großes, einmaliges Kunstwerk. «
Richard Kämmerlings, Die Welt online
»Das traurigste Buch, das ich je gelesen habe.«
Stefan Weidle, Frankfurter Rundschau
»Tonio ist ein konzentriertes Buch geworden, präzise und von erschütternder Offenheit, ohne aufdringliche Selbstentblößung, ohne Selbstmitleid und dennoch voller Gefühle für den verlorenen Sohn«
Maike Albath, Deutschlandfunk
»Herzzerreißend schreiende Totenklage, wunderbare Erinnerungsmappe für ein viel zu kurzes Leben, nüchternes Protokoll der mit Tonios Mutter, Mirjam Rotenstreich, geteilten Anstrengungen, das Unerträgliche zu ertragen. Und als Reflexion über den Tod. …Der Versuch, seinen Sohn zwischen zwei Buchdeckeln für sich und die Mutter am Leben zu erhalten, mobilisiert Mitgefühl. Noch stärker aber fordert dieses Requiem zur Selbstbefragung auf.«
Thomas Borchert, Nordwest-Zeitung, Oldenburg
»Das Requiem ist von einer so unbegreiflichen emotionalen Wucht, dass es einzig dasteht in der Welt der Literatur.«
glanzundelend.de
»Eine Lektüre, die erschüttert – und demütig macht.«
Britta Heidemann, Westdeutsche Allgemeine Zeitung