Detlef Kuhlbrodt
Umsonst und draußen

Leseprobe » Bestellen »


D: 12,00 €
A: 12,40 €
CH: 17,90 sFr

Erschienen: 16.09.2013
edition suhrkamp 2584, Taschenbuch, 199 Seiten
ISBN: 978-3-518-12584-7
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Zigaretten zum Kaffee, abends ein Joint, Fußball mit Freunden, nostalgische Gefühle beim Gedanken an Sex. Detlef Kuhlbrodt sucht das Glück im Beiläufigen. Er nennt sich Dokumentarist, schaut zu, hört hin, erinnert sich. Beobachtet das Müssen und Wollen, das der anderen und das eigene. Dann schreibt er Sätze von kaurismäkihafter Poesie über die Dinge, mit denen wir uns umgeben, über selbstgebaute Ängste, unverzichtbare Laster, die ganze fragile Existenz. Über die Höhepunkte westdeutscher Hippiekultur, die Trostlosigkeit leerer Aschenbecher, die Schönheit von Umzugsketten. Unsentimental sind seine Texte, manchmal spröde, manchmal lakonisch. Und verletzlich wie von einem, der weiß, wo er steht: am Rand und immer dabei.

Pressestimmen

»Der genialste aller Kollegen! Neiderregend gut. Doch die Liebe zu seinen scharf betrachtenden, mild gewürzten Texten lässt kein böses Gefühl zu.«

Ursula März, DIE ZEIT

»Von leichter Hand auf dünnes Papier, schwerelos wie Zigarettenrauch und eher leise als laut.«

Oliver Maria Schmitt, Süddeutsche Zeitung

»Das unprätentiös Aufgeschriebene, das Detlef Kuhlbrodt in dem Band 'Umsonst und draußen' versammelt hat, ist in einem buchstäblichen Sinn berührend. ... Die Zartheit dieser Texte schärft die Aufmerksamkeit für eine gleich um die Ecke lauernde existenzielle Brüchigkeit.«

Harry Nutt, Frankfurter Rundschau

»Kuhlbrodt schreibt in einem lakonischen, oft schwebend leichten Ton, der einen eigentümlichen Sog entfaltet. Manche seiner Sätze gleichen Meditationen und scheinen von innen heraus zu leuchten ... Umsonstund draußen - nach der Kurzprosasammlung Morgens leicht, später laut das zweite Buch des Autors - ist große Literatur.«

Christian Schröder, Der Tagesspiegel

»Die intimen Skizzen und Szenen sind mal melancholisch, dann wieder lakonisch heiter. Das sind dann die großen Momente kleinen Glücks.«

Hamburger Morgenpost

Kommentieren