Elisabeth Rank
Und im Zweifel für dich selbst - Roman

Leseprobe » Bestellen »


D: 12,90 €
A: 13,30 €
CH: 18,90 sFr

Erschienen: 22.02.2010
suhrkamp taschenbuch 4143, Klappenbroschur, 200 Seiten
ISBN: 978-3-518-46143-3
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Wenn man zwanzig ist und nie auf die Idee kommen würde, jeden Tag so zu leben, als wäre es der letzte – wie geht man dann mit dem Tod des Geliebten um?

Als Lenes Freund Tim bei einem Autounfall stirbt, bricht die Existenz von Lene und Tonia in Stücke. Berlin, Prüfungen, Partys - nichts in ihrem Leben ist bislang besonders schwerwiegend gewesen. »Nutze den Tag« war nur ein hübscher Spruch in Schönschrift. Als sie plötzlich mit einem schrecklichen Verlust klarkommen müssen, setzen sie sich ins Auto und fahren los, erst mal nur weg, kreuz und quer durchs sommerlich heiße Mecklenburg, Hauptsache nicht zurück, denn zu Hause wird alles anders sein. Doch am Meer geht es nicht mehr weiter, und Tonia, die Erzählerin, begreift: So sehr man glaubt, die Welt bleibt stehen, es geht immer weiter. Für die anderen, die noch da sind. Für die neue Liebe. Und im Zweifel für sich selbst.

»Am Rand der Landstraße hielten wir an, um zu rauchen. Nebeneinander lehnten wir am Auto, es mußte schön ausgesehen haben für die, die in den Autos saßen und an uns vorbeifuhren. Zwei Beine in einem Rock und zwei Beine in einer engen Hose, wehende Haare und Zigaretten zwischen den Fingern. Wie Cowboys standen wir, und vielleicht dachten sie, wir fänden das gut, wir würden das genießen.«

Elisabeth Ranks literarisches Debüt ist ein Generationenporträt und der Roman eines Lebensgefühls: die Geschichte der ersten echten Krise im Erwachsenenleben, erzählt als Roadstory.

Audiobeiträge

Kommentare

Diese Frau ist grandios und großartig. Ich liebe ihren Blog und bin keinesfalls der Meinung, das sie sich mädchenhaft verhällt. Sie ist einfach sie selbst. Und sie zerlegt sich nicht bis ins letzte Detail im Internet. Sie ist Autorin und so großzügig ihre wundervollen Gedanken mit uns zu teilen. Das Buch ist große Kunst der Gefühle. Danke dafür Elisabeth Rank.
Jen, 20.02.2012

Kommentieren