Harry G. Frankfurt
Ungleichheit - Warum wir nicht alle gleich viel haben müssen

Aus dem amerikanischen Englisch von Michael Adrian
Leseprobe » Bestellen »


D: 10,00 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr

Erschienen: 08.02.2016
suhrkamp taschenbuch 4661, Leinen, 107 Seiten
ISBN: 978-3-518-46661-2
Auch als eBook erhältlich

Ungleichheit = Ungerechtigkeit? Unsinn!


Das philosophische Enfant terrible Harry G. Frankfurt ist zurück, und zwar mit einem Paukenschlag. Nach seinem Welterfolg Bullshit widmet er sich in bewährt streitbarer Manier einer hochaktuellen Debatte: ökonomische Ungleichheit. Während man sich allenthalben einig ist, dass die ungleiche Verteilung von Gütern und Reichtum das große Problem unserer Zeit sei, postuliert Frankfurt die radikale Gegenthese: Ungleichheit ist moralisch irrelevant. Mit schwindelerregenden Gedankenexperimenten wirft Frankfurt ein vollkommen neues Licht auf Begriffe wie Genügsamkeit, Glück und Gerechtigkeit – und beantwortet nebenbei die heikle Frage, warum wir nicht alle gleich viel haben müssen.
In zwei Essays stellt Harry G. Frankfurt eine Debatte auf den Prüfstand, die bisher niemand hinterfragt hat, und bringt vermeintlich unumstößliche Gewissheiten ins Wanken. So rigoros wie wegweisend, so überraschend wie überfällig.

Im Original erschienen unter dem Titel On Inequality (Princeton University Press).

Pressestimmen

»In seinem neuen Werk mischt sich der Ethiker lustvoll in die durch Thomas Piketty angeregte Debatte um ökonomische Ungleichheit ein. Seine Entgegnung ist brillant und provokativ, seine These schnörkellos.«

Urs Rauber, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»Harry G. Frankfurts präzise Beobachtungen lehren dabei, dass man es sich nicht zu einfach machen sollte mit den großen, sattsam bekannten Fragen – und er philosophiert so klar und elegant, dass es ein Vergnügen ist.«

Alexander Cammann, Die Zeit

»Frankfurts Thesen geben zu denken und haben das Potenzial, Dampf aus einer manchmal überhitzten Debatte zu lassen.«

Kirstin Breitenfellner, Falter 11/2016

»Frankfurts Darstellung gleicht einer Skizze, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Doch es sind kluge und notwendige Fragen; sie führen von politischen Reflexen zu Reflexionen.«

Elke Schmitter, Literatur Spiegel Februar 2016

»... ein anregendes Buch, das in verständlicher Sprache an einer der verbreitesten moralischen Institutionen rüttelt.«

Robin Droemer, Hohe Luft 03/2016

»Kein Bullshit! Guter Lesestoff!«

Dr. Martin Roos, ÖkonomenBlog

»Frankfurts dezidierte Position ist ein bestens geeigneter Ausgangspunkt für eine substanzielle Debatte über Gleichheit.«

Res Strehle, Tages-Anzeiger

»... eine Pflichtlektüre, zumindest für jeden Politiker.«

theology.de März 2016

Kommentare

»›Ungleichheit‹ ist eine der überschätztesten Thesen unserer Zeit – und Harry G. Frankfurts bestechendes Buch erklärt genau, warum.«
Tyler Cowen, 17.12.2015

Kommentieren