Oswald Egger
Val di Non

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Erschienen: 13.06.2017
Gebunden, 208 Seiten
ISBN: 978-3-518-42582-4

ORF-Bestenliste

»Ich singe, also bin ich, singe ich.«


Ist es möglich, einen Berg zu denken, zu dem das Tal fehlt? Wenn man sich Gott und die Welt vorstellen kann, kann man sich z. B. nicht Gott ohne die Welt vorstellen: Was einem vorschwebt, von A bis Z, erscheint oft realer als das, was vor Augen bloß irritiert.

Einmal waren Berge Berge, die Täler waren Täler. Nachdem es mehr Dinge zwischen Grund und Grat gibt, als wir träumen können, sind Berge weder Berge noch Abgründe Abgründe: Was einem blüht, mag zugleich auch blühendes Tal sein. In aller Stille rufen Laute einander auf und zu, kaum wahrnehmbar noch, tief von innen und unten. Nachtwach, in Sprache, schwellen die Intervalle an, stets fügt sich eine zweite Stimme zur ersten, dann noch eine, und dann noch und noch: wie ein Echo das Offene durch Wiederholung der Beschränkung auskostet, aber auf immer weniger Wirklichkeit trifft.

In Oswald Eggers Val di Non wird man fabelhaft wandern oder einfach nur spazieren gehen. Ein Buch, reich bebildert und illustriert mit zig Einstiegen und auch Verstiegenheiten, mit stillen Verstolperungen hinein in eine unfassbare Fundlandschaft aus Wunderbarem: Wie das wohl sein wird – gelebt zu haben, ohne gewesen zu sein.

Aus dem Buch

»Val di Non ist wie ein Silicon Valley, nur kein Tal. Verglichen mit ihm ist das, was wir Täler nennen, nur ein hohler Berg.«

Pressestimmen

»Egger ist ein Sprachkünstler.«

Peter Pisa, Kurier, Wien

»Oswald Egger entwirft sprachmächtig und detailgetreu eine Landschaft, die zuweilen wirklicher als die Wirklichkeit selbst erscheint.«

ORF

»[Val di non] ist das vielleicht schönste, jedenfalls das persönlichste Buch von Oswald Egger.«

Orf Ö1 Ex libris

»Val di Non ist ein raffiniertes Verneinungsbuch, ein topographisches Experiment mit dem Sehen. Beim Durchwandern einer Landschaft zieht es uns in die Gesteinsmassive der Wörter und in eine literarische Botanik, die wirklicher sein kann und detailgenauer als die Wirklichkeit selbst.«

Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung

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