Sibylle Lewitscharoff
Vom Guten, Wahren und Schönen - Frankfurter und Zürcher Poetikvorlesungen

Vom Guten, Wahren und Schönen
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D: 14,00 €
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CH: 20,90 sFr

Erschienen: 21.05.2012
edition suhrkamp 2649, Broschur, 200 Seiten
ISBN: 978-3-518-12649-3

Inhalt

»Was tut ein Roman, was in kürzerer Form die Erzählung? Mit einem Haifischbiß reißen sie ein Stück aus der Zeit, schnappen sich ein Stück der Schöpfung und bearbeiten es nach Gutdünken.« Gleich in zwei Etappen stellt sich Sibylle Lewitscharoff ans Rednerpult, um sich Gedanken über Literatur zu machen: In den berühmten Frankfurter Poetikvorlesungen sowie den Zürcher Poetikvorlesungen 2011 befaßt sie sich mit großer Weltliteratur und Schlüsselromanen zweifelhaften Charakters, seziert Figurennamen – »Josef K.: auch ein verflucht guter Name!« – und Romananfänge, wettert gegen den schnöden Realismus und wirbt für den Auftritt von Engeln und sprechenden Tieren in der Fiktion.
Gleichzeitig erlaubt der Blick auf das fremde Werk immer auch Rückschlüsse auf das eigene. Hier wird das Gute, Wahre und Schöne verhandelt – lehrreich, polemisch und hochvergnüglich.

Pressestimmen

»Prägnant, vergnüglich, maliziös: Sibylle Lewitscharoff widmet sich dem Guten, Wahren und Schönen

Kristina Maidt-Zinke, Süddeutsche Zeitung

»Für Leser, die beim Namen gerufen werden wollen und die gleichermaßen gern mit den Toten und den Lebenden sprechen, für alle, die sich der herrischen Maßgabe des Realismus nicht beugen mögen, sind Sibylle Lewitscharoffs freche Lektüren eine große Freude.«

Friedmar Apel, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die gebürtige Stuttgarterin bietet wahrlich Erhellendes - mit viel Humor.«

Uwe Grosser, Heilbronner Stimme

»Lewitscharoffs Essays sind ein Aufruf gegen die geistige Bedürfnislosigkeit.«

Erika Achermann, St. Galler Tagblatt

»Es ist ein Plädoyer für die Würde des Menschen, die, wie Lewitscharoff an schönen literarischen Beispielen zeigt, nicht eine Frage von materiellen Besitz ist.«

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