Hg.: Axel Honneth, Beate Rössler
Von Person zu Person - Zur Moralität persönlicher Beziehungen

Herausgegeben von Axel Honneth und Beate Rössler
Von Person zu Person
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D: 13,00 €
A: 13,40 €
CH: 19,50 sFr

Erschienen: 17.11.2008
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1756, Broschur, 361 Seiten
ISBN: 978-3-518-29356-0

Inhalt Inhaltsverzeichnis

In der Liebe, in der Freundschaft oder in der Familie scheinen andere moralische Regeln zu gelten als in Beziehungen zu Fremden: Offenbar haben wir andere moralische Erwartungen an Personen, die uns nahestehen als an Fremde. Wie aber müßte man eine solche Moral beschreiben? Welche anderen Rechte oder Pflichten, welche anderen moralischen Einstellungen herrschen in den persönlichen Beziehungen? Welche moralischen Pflichten haben Kinder gegenüber ihren Eltern bzw. was heißt Gerechtigkeit innerhalb der Familie? Handeln wir in Liebesbeziehungen nur aus Liebe oder auch aus Pflicht? Mit diesen Fragen ist das Feld umrissen, mit dem sich die in diesem Band versammelten Artikel beschäftigen. Zum ersten Mal liegt damit im deutschsprachigen Raum ein Band vor, der sich ausschließlich der schwierigen Frage einer moralischen Binnenperspektive persönlicher Beziehungen widmet.

Pressestimmen

»Die Linie der zugkräftigen Philosophietitel ließe sich bis auf das Feld der Reader und Sammelbände verlängern, etwa wenn man an den von Axel Honneth und Beate Rössler herausgegebenen Band Von Person zu Person denkt. Auch hier steht die Frage im Vordergrund, wie sich in institutionell schwachen Zeiten das Individuum denken lässt. Dabei werden die Person und ihre sozialen Bezüge in Freundschaft und Familie als gehaltvolle Alternative zu dem methodologischen Individualismus stark gemacht, der das Modelldenken der politischen Ökonomie beherrscht. Jeder, der das Buch in die Hand nimmt, begreift sofort, dass Von Person zu Person den Nerv der Zeit trifft, und wird in einem Buch zu schmökern beginnen, das er vor einem Jahr vielleicht noch links liegengelassen hätte.«
Christian Geyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Es gelingt in der Sammlung verschiedene, mehr oder weniger gegensätzliche und polasirierende Perspektiven zu kombinieren und zu konstrastieren, sodass der Kern der Fragestellungen, die sie zu erfassen versuchen, besondern gut greifen.«

Katharina Bauer, Ethica. Wissenschaft und Verantwortung 18. Jg., 2010

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