»Seinen Ruhm als unbestechlicher Zeitdiagnostiker erneuert Christoph Hein mit Weiskerns Nachlass. ... So feiert hier das Dingsymbol der klassischen Novelle seine Renaissance, formvollendet wie das gesamte Buch.«
Katrin Hillgruber, Tagesspiegel
»Und so ist Christoph Heins Roman um einen gebeutelten und sehr nachvollziehbaren Helden ein kleines Kunstwerk geworden, mit einer graziösen und gleichzeitig realistischen Prosa und einem genauen Blick für die Anliegen der Gegenwart.«
Irene Binal, ORF, Ö1, Ex libris
»Christoph Hein ist ein sachlicher Erzähler mit Sinn für Komik.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau
»Weiskerns Nachlass ist eine grimmige Campus-Satire und eine amüsante Kriminalgeschichte. Hein leuchtet hinter die Kulissen einer Gesellschaft, die Geld mehr als Wissen schätzt und mnachmal ihre guten Traditionen zu vergessen droht.«
Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger, Magazin
»Dem Autor gelingt es, diese Angst um die blanke Existenz exemplarisch und glaubwürdig zu beschwören. Bei all der Bitterkeit, die in diesem Roman steckt, hat Christoph Hein einen zentralen Nerv des Lebens getroffen.«
Wolf Scheller, Nürnberger Nachrichten
»Dass Hein … seine Figur nicht bedeutender macht als nötig, dass er uns dieses Würstchen in aller gänze vorführt, das gehört zu seiner erzählerischen Absicht und Aufrichtigkeit. Dass er die Geschichte am Ende nicht einer Klärung zuführt, sondern das Leben des Rüdiger Stolzenburg in der Schwebe belässt – das gehört zu Heins erzählerischen Kunst.«
Harald Asel, RBB Inforadio
»Christoph Hein hat sich entschlossen, in bester realistischer Tradition der kapitalistischen Gesellschaft zu Beginn des dritten Jahrtausends den Spiegel vorzuhalten.«
Irmtraud Gutschke, Neues Deutschland
»Der Autor erzählt uns in staubtrockener, realistischer und sehr genauer Prosa, wie dieser Druck, diese Allmacht des Geldes einen Intellektuellen verändern. Das macht diesen Roman zu einem hochaktuellen, wichtigen Buch.«
Tomas Gärtner, Dresdner Neueste Nachrichten
»Weiskerns Nachlass bietet nur einen kurzen Einblick in das Leben des Rüdiger Stolzenburg, eingerahmt im ersten und letzten Kapitel mit dem Blick durch ein Flugzeugfenster. Durch dieses Bullauge blickt Hein auf das Zeitgeschehen und charakterisiert die deutsche Gesellschaft – häufig zutiefst verbittert, vielfach aber auch treffsicher und amüsant.«
Christina Horsten, Gießener Allgemeine Zeitung
»Es lässt sich als Bericht von unfroher Liebe lesen oder als Krimi und ist doch so viel mehr: eine bittere Gesellschaftsstudie. Eine brisante Parabel. … Hein hat viel hineingetan in dieses Buch – mit bestechendem Sinn für die Zumutungen der Zeit.«
Karin Grossmann, Sächsische Zeitung