»In allen Gesprächen werden höchst verblüffende, originelle Gedanken entwickelt, die die Sehnsucht nach einem unendlichen Leben sowohl befeuern als auch relativieren.«
MDR FIGARO
»Die anspruchsvolle und dennoch gut verständliche Lektüre liefert Lesern interessante Einblicke in eine hochspannende Thematik.«
Abenteuer Forschung, ZDF
»Das Interviewbuch des Autors und Dozenten Tobias Hülswitt und des Gentechnikers Roman Brinzanik ist uns noch immer Totgeweihten sehr ans Herz zu legen. Mit viel Sachverstand und rhetorischem Geschick wird hier über 300 Seiten gefragt, ob vielleicht die alte, spätestens seit der Antike wirkmächtige Idee, dass letztlich der Tod dem Leben Sinn gibt, überdacht werden muss.«
Matthias Eckoldt, dradio.de
»Was in diesem Buch diskutiert wird, ist ungeheuerlich. Es geht darin um den Ausgang des Menschen aus seiner Naturwüchsigkeit. Es geht um den bevorstehenden Sieg der Technologie über die Biologie.«
Martin Hatzius, Neues Deutschland
»Visionäres Leitbild für technische Innovationen - oder Schreckenspanorama, das durch eine wache Gesellschaft abgewehrt werden muss? Indem sie all ihre Gesprächspartner auf Ray Kurzweils Unsterblichkeitsfantasien Bezug nehmen lassen, schaffen die Autoren ein Geflecht an Beinahe-Dialogen, fast als säßen die Interviewten gemeinsam in einem Raum. ... Spannend mäandern die Gespräche zwischen Wissen, Spekulation und Zweifel. Nebenbei lässt sich eine Menge lernen: über den aktuellen Stand der Künstlichen Intelligenz und neue Wege in der Stammzellenforschung, über die Unterschiede zwischen neuronalen Netzwerken und Computerschaltkreisen, über die neueste Hundertjährigenstatistik und die psychologischen Implikationen von Liebesbeziehungen, die mehrere Jahrhunderte halten sollen.«
Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur
»Insgesamt eine wichtige Debatte über die Machbarkeit unserer Wünsche und die Wünschbarkeit des Machbaren.«
Deutschlandradio Kultur
»anregende Gespräche zwischen Neugierigen, die genau da ansetzen, wo man auch selbst beginnen würde, sollte man zufällig mit einem Stammzellforscher ins Plaudern kommen: Womit beschäftigt sich dieses Fach eigentlich konkret, und wie sieht das im Alltag aus? … eine wirklich unterhaltsame Lektüre …, die Interessierten definitiv einen guten Überblick verschafft.«
DE:BUG 143 , Juni 2010
»Roman Brinzanik und Tobias Hülswitt haben nun unter dem Titel „Werden wir ewig leben?“ die Ideen von Kurzweil zum Anlass genommen, den heutigen Stand der Naturwissenschaften zu optimierenden und lebensverlängernden Maßnahmen mit ihren Interviewpartnern abzuklären, Wissenschaft von Heilsversprechen zu trennen und die ethischen Herausforderungen auszuloten. Zu Wort kommen unter anderem der Chemie-Nobelpreisträger Jean-Marie Lehn, der Stammzellforscher Hans Schöler, der Hirnforscher Wolf Singer, der Demograf James W. Vaupel und der Technik-Ethiker Bert Gordijn.«
Jörg Auf dem Hövel, Telepolis
»Die Gespräche gehen der Frage nach, mit welchen Entwicklungen an der wissenschaftlichen Front zu rechnen ist und was sie für unser erstrecktes Leben bedeuten könnten: Alles andere als akademische Probleme in einer facettenreichen, weil verschiedene Perspektiven zur Geltung bringenden Darstellung.«
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Jedes Interview kann beim laienhaften Leser einen Nachhall erzeugen, da durch die Gespräche klar wird, wie wichtig die Vermittlung der Wissenschaft in die Gesellschaft ist. Die meisten Menschen wissen heute nicht, trotz des Lebens in der Informationsflut, welche Möglichkeiten bereits vorliegen. >Werden wir ewig leben?< ist ein scheinbar reißerischer und neugierig machender Titel, hinter dem ein weitreichender Überblick von Forschungsfeld bis Meinung und somit hervorragender Einstieg in die schwer überschaubare wissenschaftliche Entwicklung der Gegenwart und Zukunft steckt.«
Stefanie Schadt, Vitalis 06 / 2010
»Ob wir einst ewig leben, ist ... nur vordergründig die zentrale Frage. Die Fragen dahinter handeln von Liebe und Tod, dem Schicksal und dem Versuch des Menschen, diesem zu entrinnen - den großen Fragen des Lebens, mit denen sich schon viele griechische Dramatiker und moderne Literaten beschäftigten. ... Auf nur 308 Seiten gelingt es den Autoren, dieses komplexe Thema facettenreich zu beleuchten. Ein kurzer, kompakter und aktueller Beitrag zu einer überfälligen Debatte.«
Barbara Abrell, MaxPlanckForschung 2.2010