Volker Braun
Werktagebuch

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Werktage 2 - Arbeitsbuch 1990 - 2008

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D: 39,95 €
A: 41,10 €
CH: 53,90 sFr

Erschienen: 14.04.2014
Gebunden, 998 Seiten
ISBN: 978-3-518-42418-6

SWR-Bestenliste

 

Volker Brauns Arbeitsjournal aus den Zeiten der kapitalistischen Wiedervereinigung

 

Inhalt

Der erste Band des Arbeitsjournals des im Osten Berlins lebenden Volker Braun endet mit dem letzten Tag des Jahres 1989. In ihm war zu erleben, wie der Prosaist, Essayist, Lyriker und Theaterautor mit seinen genuinen Themen und der entsprechenden Form beharrlich seinen literarischen Weg geht.

Ab 1990 ändern sich die Anforderungen an das Werk von Volker Braun radikal. Ein Autor, bei dem die radikale Gleichheit einer der Antriebskräfte seiner vielfältigen Produktivität ist, hat seine Arbeit auf ein Gesellschaftssystem zu orientieren, in dem seine Ziele verneint werden. Und schließlich muß jemand, der wie er mit seinen literarischen Mitteln dagegen ankämpft - auch und trotz der Verleihung des Georg-Büchner-Preises -, damit rechnen, daß seine Produktionsverhältnisse erodieren: das Publikum, die Bühnen, die Medien.

Um so mehr Achtung verdient die neue Folge der Werktage: Hier ist zu verfolgen, welcher intellektuellen, ästhetischen und menschlichen Anstrengungen es bedarf, sich und dem eigenen Werk, und damit den Denkern und Lesern, treu zu bleiben. Bei aller Mühsal darf eine Geste dieses Buches aufmuntern - die pikareske Einstellung des Autors und seiner Figur: Der Schelm als die lustige Gestalt, die den Leser zum Weinen bringt?

Pressestimmen

» Braun schreibt diskret, engagiert, immer mehr am Nächsten und an der Welt interessiert als an sich selbst.«

Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Eine faszinierende deutsche Chronik.«

Peter Hamm, DIE ZEIT

»Die Werktage sind schonungslose Aufzeichnungen über das ganze Leben, das eben nicht nur die Produktion umfasst, sondern auch das Vergehen und das Vergessen. So wie jede große Dichtung.«

Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung

»Ergriffener zu schreiben ist kaum möglich, ergriffener zu lesen auch nicht.«

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Volker Brauns Werktagebuch ist ein präzises politisches Protokoll der neunzehn Jahre, die zwischen dem Systemwechsel und 2008 … vergangen sind, aus der Sicht nicht eines larmoyanten Wendeverlierers, sondern eines Zeitzeugen, der etwa in der Mitte dieses Zeitraums, 2000, mit dem wichtigsten deutschen Literaturpreis geehrt wird. Schon deswegen ist es ein Verdienst, dieses Buch veröffentlicht zu haben.«

Martin Krumbholz, WDR

»Ein hochpolitisches Lesestück.«

Roland Gutsch, Nordkurier

»Ein fulminant politisches Tagebuch ...«

Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel

»Das Arbeitsbuch ist ein eminentes Zeitdokument, eine entschiedene Abrechnung mit Stalinismus und Stasi, profunde Kritik des Kapitalismus und seiner sozialen Widersprüche, philosophischer Exkurs und anregende Wissenskammer. Auskünfte eines großen deutschen Dichters,  der unentbehrlich für die geistige Hygiene des Landes ist.«

Rainer Kasselt, Sächsische Zeitung

»Politischer Scharfsinn verbindet sich mit der Sprache des Dichters.«

Janina Fleischer, Dresdner Neueste Nachrichten

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