NoViolet Bulawayo
Wir brauchen neue Namen - Roman

Aus dem amerikanischen Englisch von Miriam Mandelkow
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D: 21,95 €
A: 22,60 €
CH: 31,50 sFr

Erschienen: 18.08.2014
Gebunden, 264 Seiten
ISBN: 978-3-518-42451-3

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Die erfolgreichste neue Stimme der afrikanischen Literatur

Inhalt

Die zehnjährige Darling lebt im Chaos einer Blechhüttensiedlung. Paradise heißt ihr Zuhause, und fast alles fehlt: der Vater, die Schule, der Fernseher oder auch nur genug zu essen. Doch hier lassen einen die Erwachsenen in Ruhe, die Entwicklungshelfer verschenken Spielzeug und in ganz Afrika kann man nirgendwo besser Guaven klauen. Für alle anderen ist Paradise ein Scherbenhaufen aus zerbrochenen Träumen, für Darling der einzige Ort, der ihr ans Herz gewachsen ist. Gerade als Darling anfängt zu verstehen, wird sie von ihrer Tante in den USA fortgerissen. Üppiges Essen, der Fernseher, die Schule – das alles ist bald selbstverständlich, nur steht sie im neuen Paradies bald vor ihrer größten Aufgabe…

Wir brauchen neue Namen beschwört die Abenteuer eines Mädchens an einem unwirtlichen Ort Afrikas. NoViolet Bulawayo verleiht ihrer Heldin dabei eine einzigartige Stimme, die trotz allem beharrlich Lust am Leben versprüht. Und am Ende steht eine Geschichte, deren Reizen man sich nicht entziehen kann – saftig und bittersüß, genau wie Darlings geliebte Guaven.

 

»Ich wusste, die Autorin würde es schaffen. Ihre Ehrlichkeit, ihre Stimme, ihre herausragende Geschicklichkeit, das war alles von der ersten Seite an spürbar.« Junot Diaz

Erscheint in 16 Ländern

Pressestimmen

»... verständlich und packend geschrieben ... Wunderbar hat die Schriftstellerin die naive Sprache und Weltsicht ihrer Heldin eingefangen ... In Wortströmen, poetisch verdichtet, artikuliert sich das Leid der Emigrantin.«

Uwe Stolzmann, Neue Zürcher Zeitung

»Wir europäischen Leser sollten endlich lernen, afrikanische Romane als Literatur wahrzunehmen.«

Robert Stockhammer, der Freitag

»..., dass es sowieso nicht um Reinheit, sondern um etwas ganz anderes, tatsächlich Neues geht, das wird ganz schnell klar in dieser furiosen Geschichte über Identität und Sprache.«

Jutta Person, Süddeutsche Zeitung

»Eine bewegende und schwer verdauliche Lektüre.«

Regula Freuler, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

»... was für eine Offenbarung diese Bücher sind - und im Fall von Wir brauchen neue Namen auch was für ein Vergnügen.«

Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

 »...eine brillant geschriebene, bittersüße Geschichte.«

Monika Murphy-Witt, Brigitte Woman 10/2014

»Sprachlich fulminant zeichnet NoViolet Bulawayo ein packendes Bild aus Zimbabwe nach der Jahrtausendwende«

Gaby Mayr, Deutschlandfunk

»Diese Sprachspiele, gepaart mit feinsinnigen Beobachtungen und gebrochen durch die Sicht eines Kindes und Teenagers, nehmen beim Lesen sofort mit dem allergrößten Vergnügen gefangen.«

Deutschlandradio Kultur

»Durchgängig aus der Kinderperspektive erzählt, entlarvt der Roman die gängige Vorstellung von Afrika als oberflächlich und fragwürdig ... In Wir brauchen neue Namen beschreibt Bulowayo wie schmerzhaft der Identitätsverlust durch die Migration ist. Ein mitreißender Coming-of Age Roman, dem man überall auf der Welt viele Leser wünscht.«

Mareike Ilsemann, WDR

»Bulawayos Sprache vibriert vor Lebensenergie und explodiert fast vor Farben, Gerüchen und Bildern.«

Martin Halter, Tages-Anzeiger

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Nachrichten

Kommentare

»Ich muß Ihnen ein Kompliment für ›Wir brauchen neue Namen‹ machen. Das Buch hat endlich mal alles, was ich mir von einem afrikanischen Roman erwünsche. Klar, das Drama darf nicht zu kurz kommen, aber die erfrischend leichte Art, wie die Autorin die Wünsche, Sehnsüchte und Realität der Kids und ihres Umfeldes beschreibt, ist modern und auf den Punkt gebracht. Großes Kino das einmal mehr zeigt, daß die großen Träume nicht immer in der Ferne und dem Unbekannten Erfüllung finden.«
Flemming Behrends, Hugendubel am Stachus in München, 12.01.2015

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