Hg.: Antje Modersohn, Wolfgang Werner
Paula Modersohn-Becker / Otto Modersohn - Der Briefwechsel

Herausgegeben von Antje Modersohn und Wolfgang Werner
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D: 32,00 €
A: 32,90 €
CH: 42,90 sFr

Erschienen: 23.10.2017
Gebunden, 485 Seiten
ISBN: 978-3-458-17729-6
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Als Paula Becker 1899 den wesentlich älteren Otto Modersohn kennenlernt, ist sie eine junge, ehrgeizige Künstlerin, die um jeden Preis malen will, er dagegen ist längst anerkannt, einer der Gründer der Künstlerkolonie in Worpswede und außerdem verheiratet. Trotz dieser Widrigkeiten ist die gegenseitige Anziehung unübersehbar, und ein Jahr später werden die beiden ein Paar. Schon die ersten Briefe, die sie während Paula Beckers Reisen nach Berlin und Paris wechseln, zeugen von der großen Zuneigung der beiden, aber auch von ihrer tiefen Verbundenheit im künstlerischen Schaffen. In den späteren Jahren dient der schriftliche Austausch immer wieder dazu, sich über Malerei und das Formulieren der künstlerischen Ziele auseinanderzusetzen. Und nicht zuletzt gibt es Anekdoten aus dem Worpsweder Freundeskreis zu erzählen, und Paula Becker berichtet amüsiert vom Ehevorbereitungskurs in Berlin.

Der überraschende Fund eines Großteils der Briefe Otto Modersohns an Paula Modersohn-Becker, die lange Jahre als verschollen galten, macht es hier erstmals möglich, diesen lebendigen Austausch ausführlich zu beleuchten.

Pressestimmen

» ... ein bewegendes Lebenszeugnis, das uns durch seine Aufrichtigkeit und seinen Mut zur Intimität und Offenheit beeindruckt.«

Eckart Kleßmann, Lesart 4/17

»Ein Werk, das weit mehr ist als eine dröge wissenschaftliche Abhandlung – nämlich der faszinierende Blick in das Innere einer der wohl bekanntesten Künstler-Ehen.«

kreiszeitung.de

»Die Publikation des fast lückenlos erhaltenen, rund 160 Schriftstücke umfassenden Briefverkehrs füllt eine entscheidene Lücke in der Primärliteratur ... ein Muss für die Bibliothek eines Jeden, der sich für Worpswede und seine Künstler interessiert.«

Mathias Iven, Das Blättchen Jg. 21, Nr. 4

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