Ernst-Wolfgang Böckenförde, Dieter Gosewinkel
Wissenschaft, Politik, Verfassungsgericht - Aufsätze von Ernst-Wolfgang Böckenförde. Biographisches Interview von Dieter Gosewinkel

Wissenschaft, Politik, Verfassungsgericht
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Erschienen: 19.09.2011
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2006, Broschur, 492 Seiten
ISBN: 978-3-518-29606-6

Inhalt

Der Staatsrechtler und ehemalige Verfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde ist nicht zuletzt durch das sogenannte Böckenförde-Diktum, daß der freiheitliche, säkularisierte Staat von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann, zu einem der einflußreichsten Juristen der Bundesrepublik geworden. Der Band verbindet Aufsätze Böckenfördes zur Verfassungslage, zum Verfassungsrecht und zur Ordnung Europas mit einem großen biographischen Interview, in dem er über seinen Werdegang, seine intellektuelle Prägung und wissenschaftliche Forschung, seinen Katholizismus, seine Mitgliedschaft in der SPD und seine Zeit als Verfassungsrichter spricht. Ein substantieller Beitrag zur Ideen- und Zeitgeschichte der Bundesrepublik.

Pressestimmen

»Ein Zeitzeugnis ersten Rangs«

Dieter Schwab, Süddeutsche Zeitung

»Wer sich mit der Frage beschäftigt, welche Rolle die Verfassung, das Verfassungsgericht und die Politik bzw. der Staat untereinander haben, der kommt an diesem Taschenbuch nicht vorbei.«

european-circle.de

»Es ist ein, trotz seiner Längen, niemals langweiliges Nachdenken über die großen Errungenschaften der deutschen Demokratie nach dem Ende von zwei unterschiedlichen Diktaturen und über die Herausforderungen des säkularen Staates durch die vielfältigen Folgen der Globalisierung. Dass die Lektüre dieses Gespräches auch für Nicht-Juristen einen großen intellektuellen Gewinn erbringt, ist auch den überaus kompetenten und klug eingesetzten Denkanstößen von Dieter Gosewinkel zu verdanken.«

Carl-Wilhelm Macke, SWR2

»Allein die sechzig Seiten zu den akademischen Lehrern und intellektuellen Weggefährten sind eine geistesgeschichtliche Goldgrube; in plaudernder Präzision werden hier Netzwerke und wichtige Debatten der Nachkriegszeit erhellt. Das Gespräch kreist um politisch-philosophische Köpfe wie Joachim Ritter, Franz Schnabel, Otto Brunner, Robert Spaemann, Reinhard Koselleck - und immer wieder um Carl Schmitt …«

Christian Geyer, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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