Friedrich von Borries
1WTC - Roman

1WTC
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Erschienen: 22.08.2011
suhrkamp taschenbuch 4274, Klappenbroschur, 204 Seiten
ISBN: 978-3-518-46274-4

»Friedrich von Borries hat eine neue Form des Romans geschaffen, die nicht Hochkultur sein will und es auch nicht ist, aber als frappierend zeitgenössische Literatur überzeugt, inhaltlich und formal. Sie gebiert, was ihr die schizophrene Gesellschaft aufzeigt.«

Swantje Karich, Frankfurter Allgemeine Zeitung

 

Inhalt

Vier junge Menschen kämpfen in New York gegen die Allgegenwart der Überwachung, gegen den Anfang vom Ende unserer Freiheit. Immer tiefer verirren sie sich in einem Spiegelkabinett aus Virtualität, Fiktion und Realität. Am Ende stehen drei Tote – und eine Entscheidung.
New York. Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 hat die Stadt zur Normalität zurückgefunden, ein neues World Trade Center entsteht – das 1WTC. Tom, ein ehemaliger Mitarbeiter des US-Militärgeheimdiensts, entwirft das Fundament des Gebäudes. Seine Freundin Jennifer, eine Galeristin, lernt in der Bibliothek den deutschen Künstler Mikael Mikael kennen, der sie für sein Filmprojekt engagiert: Zusammen mit der geheimnisvollen Hackerin Asanta dokumentieren sie die allgegenwärtige Überwachung in der Stadt. Als Tom einen mysteriösen Auftrag von seinen ehemaligen Vorgesetzten erhält, beginnt die Grenze zwischen Simulation und Wirklichkeit zu verschwimmen.

Pressestimmen

»Wer bislang vor der Lektüre des Programms der Piratenpartei zurückschreckte, es im Zeitalter umfassender Datenspeicherung aber für seine staatsbürgerliche Pflicht hält, dem sei Borries' Buch ans Herz gelegt. Es ist sicher nicht mal halb so spröde und langweilig.«

Jan Küveler, Die Welt

»Das Buch verweigert sich bewusst einer bestimmten Genrezuordnung, ist mal Drehbuch, mal Lexikon, mal Roman, mal Bericht. Am Ende hat es viel geleistet: Es lässt den Leser mit Fragen zurück. Wie politisch kann Architektur sein? Und verliert man seine Freiheit nicht vielleicht gerade dadurch, dass man sie zu intensiv verteidigen möchte?«

Anne-Dore Krohn, kulturradio.de

»Verlieren wir unsere Freiheit, wenn wir sie mit allen Mitteln verteidigen? Der Architekt und Kurator Friedrich von Borries hat dem Problem einen verteufelt realistischen Roman gewidmet. Sein Buch ist eines der klügsten zum 9/11-Jahrestag. Und eines der unterhaltsamsten. ... Ein Leseerlebnis, wie es literarische Debüts selten bieten.«

Tobias Becker, Spiegel Online

»In Friedrich von Borries' phantastischem Architekturroman 1WTC, der Ende August erscheint und dem jetzt schon der Preis für den besten Plot der Saison gebührt, wird im Fundament des neuen World Trade Centers eine aberwitzige Anlage geplant ...«

Niklas Maak, FAZ.net

»Friedrich von Borries‘ Debütroman 1WTC … ist ein atemberaubender Mix aus Virtualität, Fiktion und tödlicher Realität.«

Börsenblatt 32 2011

»Von Borries schreibt fantasievoll und originell. Sein Buch wird getragen vom Gespür für den unheimlichen Mythos, der jenen Ort am Südende Manhattans heute umgibt … «

Alexander Gutzmer, Baumeister. Zeitschrift für Architektur B9, September 2011

»Schnell und schlau ist dieser Roman strukturiert. Angenehm unaufgeregt seine Sprache, geschickt montiert seine wechselnden Perspektiven: mal Drehbuchszenen, mal Bericht, mal Dialog. … Architektur mag die Mutter der Künste sein, die Literatur vielleicht die am wichtigsten manifeste. Umso spannender ist, wie sie hier in Resonanz treten – einmal mehr mit der Aufforderung, darüber nach zudenken, wo der Unterschied ist zwischen Gedankengebäuden und gebauter Realität.«

Katrin Schumacher, Deutschlandradio Kultur

»Er ist Lexikon, Drehbuch, Bericht und Geheimdienst-Thriller. Kalt wie die moderne Fassade eines Wolkenkratzers. Aktuell und beunruhigend.«

fritz.de

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