HEINZ HELLE:
      »EIGENTLICH MÜSSTEN WIR TANZEN«

 

D: 19,95 €
A: 20,60 €
CH: 28,50 sFr

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Erschienen: 07.09.2015
Gebunden, 173 Seiten
ISBN: 978-3-518-42493-3
Auch als eBook erhältlich

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Dicht, dunkel, radikal
 

Eine Gruppe junger Männer verbringt ein Wochenende auf einer Berghütte. Als sie ins Tal zurückkehren, sind die Ortschaften verwüstet. Die Menschen sind tot oder geflohen, die Häuser und Geschäfte geplündert, die Autos ausgebrannt. Zu Fuß versuchen sie, sich in ihre Heimatstadt durchzuschlagen. Sie funktionieren, so gut sie können. Tagsüber streifen sie durch das zerstörte Land, nachts durch ihre Erinnerung. Auf der Suche nach einem Grund, am Leben zu bleiben.

»Das ist waghalsig, mehr davon«, forderte die FAZ nach Erscheinen von Heinz Helles Debütroman. Helle hat sich nicht lange bitten lassen und den Einsatz erhöht. Im neuen Roman geht es um die Frage: Reicht das Aufrechterhalten der wichtigsten Körperfunktionen, um von sich selbst sagen zu können, man sei am Leben? Die Antwort, die das Buch gibt, wird uns womöglich nicht trösten. Aber sie macht atemlos vor Spannung.

 

#eigentlichmüsstenwirtanzen
 

 
 

 

 

Pressestimmen zu Eigentlich müssten wir tanzen

»Helle beherrscht eine seltene Knappheit der Worte … Gerade das Szenario eines Weltuntergangs wirkt stärker, wenn im Text noch Raum für die eigenen Vorstellungen ist.«
Marie Schmidt, DIE ZEIT
»Heinz Helles neuer Roman ist ein Buch in 69 Einzelbildern, in starken, eindrücklichen kurzen Szenen, von denen einige sich nach der Lektüre eingebrannt haben werden, weil sie so verstörend sind, so grausam und kalt. Oder eben auch: so schön.«
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau

»Seltsam düster, dann aber auch voller lichter Momente, seltsam reich und dicht, ... Helle gelingen in einer oft karg anmutenden Sprache immer wieder sehr eindringliche, auch rührende Szenen.«

Gerrit Bartels, Deutschlandradio Kultur

»Eigentlich müssten wir tanzen ist ein Buch, das einen frösteln lässt. In einer glasklaren, aber auch poetischen Sprache rührt Helle an Existentielles. Er spricht von der Schönheit, aber auch Gleichgültigkeit der Natur, dem Überlebenswillen des Menschen, seiner Unbarmherzigkeit, aber auch seiner Fähigkeit zur Freundschaft.«

FOCUS Online

»Eigentlich müssten wir tanzen … schließt an dieses Debüt konsequent an, vom schön melodiösen, originellen Titel über eine karg anmutende Sprache bis hin zu seinen gelegentlichen philosophischen Ausflügen.«

Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel

»So ernüchternd die Erkenntnis, dass es keine Erklärung für die Umstände dieses Marsches gibt, bleibt der Roman doch bis zum Ende spannend – weil er konsequent ist, seine Sprache schnell, vielleicht auch, weil er kurz genug ist.«

Tobias Lehmkuhl, WDR

»Heinz Helle erzählt angenehm sachlich, stellenweise unterkühlt von der Postapokalypse, in wissenschaftlich präziser, rhythmischer Sprache, die gerade durch ihre Kargheit eine große Poesie entfaltet.«

Tabea Soergel, NDR

»Starkes, radikales Buch!«

Thomas Schindler, daserste.de; ARD

»Eigentlich müssten wir tanzen ist keine leichte Lektüre. Dafür sorgt der Roman im besten aristotelischen Sinne für eine Katharsis.«

Florian Oegerli, Literarischer Monat Oktober 2015

Veranstaltungen mit Heinz Helle

Valerie Fritsch, Heinz Helle u.a.

Zum Thema »Apokalypse« dieskutieren und lesen Heinz Helle mit Eigentlich müssten wir tanzen und Valerie Fritsch mit Winters Garten
Außerdem liest: Nis-Momme Stockmann

Eine Veranstaltung der Stadtbibliothek Bremen und der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung

Stadtbibliothek Bremen
Wall-Saal

Am Wall 201
28195 Bremen