An meine Leserinnen und Leser

Kalifornien, im Sommer 2012

 

Liebe Freunde,

heute möchte ich Ihnen meinen Roman Mayas Tagebuch ans Herz legen. Die Handlung spielt in der Gegenwart – im Jahr 2009 –, im Mittelpunkt steht die neunzehnjährige Amerikanerin Maya Vidal, die bei ihren Großeltern in Berkeley aufgewachsen ist. Als Maya sechzehn ist, stirbt ihr Großvater, den sie sehr liebt, und ihre Großmutter stürzt in eine tiefe Depression. Bis dahin war Maya ein behütetes Kind, gesund, sportlich, gut in der Schule, doch in ihrer Trauer gerät sie in verhängnisvolle Kreise, nimmt Drogen und trinkt und wird straffällig. Nach einer für sie schrecklichen Erfahrung landet sie in Las Vegas, wo sie in ein Verbrechen verwickelt wird und vor Killern aus dem Drogenmilieu und vor der Polizei fliehen muss. Ihre chilenische Großmutter eilt ihr gerade noch rechtzeitig zu Hilfe, und um sie aus der Schusslinie zu bringen, schickt sie Maya auf eine kleine Insel im Süden Chiles, nach Chiloé. Ich habe diese Maya Vidal sehr gern, nicht zuletzt weil sie viele Züge der sechs Halbwüchsigen aus meiner eigenen Familie trägt, die ständig ungezählten Gefahren ausgesetzt sind. Genau wie Mayas Großmutter versuche auch ich, die Kinder zu beschützen, weiß aber doch, dass am Ende alles eine Frage von Glück ist.

 

In großer Dankbarkeit für Ihre Treue und mit den herzlichsten Grüßen

Ihre

Isabel Allende über ihren neuen Roman Mayas Tagebuch

Pressestimmen zu Mayas Tagebuch

»Isabel Allende ist die Königin der Gefühle!«

El Mundo

»Es lohnt sich, es zu lesen.«

Peter Hetzel, Sat 1

»…dass Maya eine Romanfigur ist, hat man schnell vergessen, so echt klingt ihre Stimme, so authentisch das Erlebte.«

Steffi Kammerer, Welt am Sonntag

»Mit Mayas Tagebuch, einem prallen Roman, der niemals ins Kitschige abgleitet ist Isabel Allende ein weiteres Meisterwerk gelungen.«

freundin Donna 8/2012

»Die inzwischen 70 Jahre alte Isabel Allende hat sichtlich Vergnügen am aufgekratzten Görenton ihrer Ich-Erzählerin, und dieses Vergnügen teilt sich dem Leser dieses Unterhaltungsromans mit.«

Denis Scheck, Der Tagesspiegel

»... Und heraus kommt mit Mayas Tagebuch ein Roman, der ohne Zweifel einer ihrer besten ist.«

rbb

»Mayas Tagebuch überzeugt nicht nur stilistisch und inhaltlich, sondern auch mit feiner Ironie und einer unmissverständlichen polilischen Haltung.«

Emmanuel van Stein, Neue Westfälische

»Isabel Allendes Roman fasziniert, irritiert und unterhält - und spart weder mit Dramatik noch mit Gefühl, wozu auch ein leiser Humor zählt...«

Dirk Liebenow, NDR 1 Niedersachsen
 

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Übersetzt von Svenja Becker

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Erscheint: 31.07.2012
Gebunden, 447 Seiten
ISBN: 978-3-518-42287-8

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