Isabel Allende: Mayas Tagebuch


Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken.

Mayas Tagebuch erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben.

 

 

An meine Leserinnen und Leser

Kalifornien, im Sommer 2012

 

Liebe Freunde,

heute möchte ich Ihnen meinen Roman Mayas Tagebuch ans Herz legen. Die Handlung spielt in der Gegenwart – im Jahr 2009 –, im Mittelpunkt steht die neunzehnjährige Amerikanerin Maya Vidal, die bei ihren Großeltern in Berkeley aufgewachsen ist. Als Maya sechzehn ist, stirbt ihr Großvater, den sie sehr liebt, und ihre Großmutter stürzt in eine tiefe Depression. Bis dahin war Maya ein behütetes Kind, gesund, sportlich, gut in der Schule, doch in ihrer Trauer gerät sie in verhängnisvolle Kreise, nimmt Drogen und trinkt und wird straffällig. Nach einer für sie schrecklichen Erfahrung landet sie in Las Vegas, wo sie in ein Verbrechen verwickelt wird und vor Killern aus dem Drogenmilieu und vor der Polizei fliehen muss. Ihre chilenische Großmutter eilt ihr gerade noch rechtzeitig zu Hilfe, und um sie aus der Schusslinie zu bringen, schickt sie Maya auf eine kleine Insel im Süden Chiles, nach Chiloé. Ich habe diese Maya Vidal sehr gern, nicht zuletzt weil sie viele Züge der sechs Halbwüchsigen aus meiner eigenen Familie trägt, die ständig ungezählten Gefahren ausgesetzt sind. Genau wie Mayas Großmutter versuche auch ich, die Kinder zu beschützen, weiß aber doch, dass am Ende alles eine Frage von Glück ist.

 

In großer Dankbarkeit für Ihre Treue und mit den herzlichsten Grüßen

Ihre

Pressestimmen zu Mayas Tagebuch

»... Und heraus kommt mit Mayas Tagebuch ein Roman, der ohne Zweifel einer ihrer besten ist.«

rbb

»Die inzwischen 70-jährige Isabel Allende hat sichtlich Vergnügen am aufgekratzten Görenton ihrer Ich-Erzählerin, und dieses Vergnügen teilt sich dem Leser dieses Unterhaltungsromans mit.«

Denis Scheck, ARD

»…dass Maya eine Romanfigur ist, hat man schnell vergessen, so echt klingt ihre Stimme, so authentisch das Erlebte.«

Steffi Kammerer, Welt am Sonntag

»Mit Mayas Tagebuch, einem prallen Roman, der niemals ins Kitschige abgleitet, ist Isabel Allende ein weiteres Meisterwerk gelungen.«

freundin Donna 8/2012

»Packend, bewegend, humorvoll!«

Freundin 13/2015

»Mayas Tagebuch ist womöglich Allendes bester Roman seit langem, schafft sie es doch, eine schöne Balance zwischen Literarizität und Gefühligkeit zu halten und dabei unterschiedlichste Lebenswelten auszuleuchten.«

Gerrit Bartels, dradio.de

»Isabel Allende ist die Königin der Gefühle!«

El Mundo

»Es lohnt sich, es zu lesen.«

Peter Hetzel, Sat 1
 
Aus dem Spanischen von Svenja Becker

D: 9,99 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr

Erschienen: 19.08.2013
suhrkamp taschenbuch 4444
Broschur, 444 Seiten
ISBN: 978-3-518-46444-1
Auch als eBook erhältlich

Im Original erschienen unter dem Titel El cuaderno de Maya (Random House Mondadori).