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Erschienen: 15.04.2013
insel taschenbuch 4226,
845 Seiten
ISBN: 978-3-458-35926-5

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Der neue Roman von Jaume Cabré:

Das Schweigen des Sammlers


An jenem Tag verstand ich, daß ich von dem gleichen Dämon besessen war wie mein Vater. Das Kribbeln im Bauch, das Jucken in den Fingern, der trockene Mund …


Der Antiquitätenladen des Vaters in Barcelona ist eine wahre Schatzkammer, doch die Faszination des jungen Adrià gehört allein einer wertvollen Geige aus dem 18. Jahrhundert mit einem bezaubernden Klang, die erste aus den Händen des berühmten Geigenbauers Lorenzo Storioni aus Cremona.

Heimlich tauscht der Musikschüler Adrià sie eines Tages mit seiner eigenen Geige aus, um sie stolz seinem besten Freund Bernat zu zeigen. Als er die Storioni zurücklegen möchte, sind seine Geige und sein Vater verschwunden, der Antiquitätenhändler wurde kaltblütig ermordet. In Adrià keimen Schuldgefühle auf. Viele Jahre danach – Adrià ist inzwischen Gelehrter und Sammler – sucht er das Rätsel um die Herkunft der Storioni zu lösen und so den wahren Grund für den Mord herauszufinden. Doch er ahnt nicht, daß die Vergangenheit des Musikinstruments eine Geschichte von Familiengeheimnissen und dunklen Mordfällen, von Haß und Intrigen, Liebe und Verrat birgt.

Der Schatten dieser Ereignisse ragt über viele Jahrhunderte europäischer Geschichte bis in Adriàs unmittelbare Gegenwart und droht ihm alles zu nehmen – auch seine große Liebe Sara.

 

»Ein Stück Weltliteratur auf Katalanisch!« NDR

»Er ist ein wahrhaftes Opus magnum.« Deutschlandradio Kultur

»Cabré versteht es, die Geschichte um Adrià, die Geige und deren Vergangenheit über 800 Seiten auf Spannung zu halten - und ebenso sehr in einer ganz eigenen Atmosphäre. Wie die Geige hat auch dieser Roman einen ganz eigenen Ton: einen Ton von grosser Ernsthaftigkeit und hoher Eleganz. Cabré versteht es, Dialoge mit erzählerischen Passagen in betörenden Rhythmen zu verweben. ... Daraus entsteht ein eklektisches Gewebe, in dem er die grossen Themen bündelt - ganz wesentlich das der Hingabe des Menschen an die Kultur.« Neue Zürcher Zeitung

»Cabré hat eine unglaublich fesselnde Geschichte verfasst; er sprengt ein ums andere Mal die Grenzen des Romans und versetzt seine Leser durch die souveräne Beherrschung einer sprachphilosophisch geschulten Poetik ins Staunen.« glanzundelend.de

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Pressestimmen zum »Das Schweigen des Sammlers«

»Cabré versteht es, die Geschichte um Adrià, die Geige und deren Vergangenheit über 800 Seiten auf Spannung zu halten - und ebenso sehr in einer ganz eigenen Atmosphäre.«

Kersten Knipp, Neue Zürcher Zeitung

»Fesselnd geschrieben, fasziniert das aufwendig recherchierte Mammutwerk auch durch das Detailwissen des Autors über Musik, Philosophie und Ästhetik.«

Wera Reusch, dradio.de

»... ein Meisterwerk und eine Provokation zugleich!«

Widmar Puhl, SWR2

»Cabré ist ein exzellenter Stilist. Er verschränkt die Kernhandlung, die Lebens- und Liebesgeschichte von Adria und Sarah mit den übrigen Handlungssträngen. ... Der Text entwickelt einen Sog und zieht hinein ins Geschehen- oder besser: In die vielen Geschehnisse.«

Patric Seibel, SR 2 KulturRadio

»Jaume Cabrés Buch ist ein kulturell anspruchsvoller Reißer.«

Gabriele Knetsch, Bayern 2

»Er ist ein wahrhaftes Opus magnum.«

Gregor Ziolkowski, Deutschlandradio Kultur

»Vielsprachig ist dieser Roman, in dem sich die Handlungsstränge pausenlos überlagern, Menschen, Schauplätze und Ereignisse auf kunstvolle Weise verschränkt sind. ... Ein Stück Weltliteratur auf Katalanisch.«

Katja Lückert, NDR

»Cabré versteht es einfach Figuren, zu entwerfen und sie in dramatische Situationen zu setzen, denen wir dann atemlos folgen. ... Er hat eine Sprache gewählt, die ... uns reinzieht, die dramatisch ist, die sehr faszinierend ist.«

Johannes Kaiser, hr2 Kultur

 

Die Orte des Geschehens

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© Ekko von Schwichow

Jaume Cabré, 1947 in Barcelona geboren, ist einer der angesehensten katalanischen Autoren. Neben Romanen, Erzählungen und Essays hat er auch fürs Theater geschrieben und Drehbücher verfasst. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem spanischen Kritikerpreis und dem französischen Prix Méditerranée, und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Bereits auf Deutsch erschienen sind der Weltbestseller Die Stimmen des Flusses (2007) und Senyoria (2009).