Hans Magnus Enzensberger: Hammerstein

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»Kurt von Hammerstein-Equord war vom 1. November 1930 bis zum 1. Februar 1934 Chef der deutschen Heeresleitung. Der General, den uns Hans Magnus Enzensbergers neues Buch vorstellt, war mehr: einer der Flügelmänner des Weltgeistes. ... Enzensberger hat in seinem Buch einen eminenten historischen Stoff geborgen. Wieder einmal staunt man, dass die akademische Geschichtsschreibung sich ein Thema hat entwenden lassen - und ist doch froh, nun keine trockene Dissertation zu lesen, sondern das Werk eines Schriftstellers mit Sinn für die raffinierteste literarische Technik. Hier beweist sich erneut und aufs schönste Enzensbergers legendäres Finderglück.«  Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Es ist eine erstaunliche Geschichte von Verrat und aufrechtem Gang, über die Möglichkeit zu widerstehen auf unterschiedlichste Weise. ... Ein Buch ohne Helden, aber mit heldenhaften Momenten und kleinen Widerstandsgesten. Von einem Autor, der die Wahrheit nicht kennt, aber auf entschlossener Wahrheitssuche ein unglaublich spannendes Buch geschrieben hat.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 
 
»Ein zeitgeschichtlicher Krimi« Focus

»Sich diesem Buch zu entziehen, ist unmöglich. Mit seiner literarischen Familienbiographie der Hammersteins hat Enzensberger einen Coup gelandet.« Frankfurter Rundschau
 
Enzensberger hat ein ungemein spannendes Buch vorgelegt, in dem das ganze Zeitalter der Extreme in geradezu unwahrscheinlicher Verdichtung aufscheint. Die Hauptfiguren sind ein Reichswehr-General, der die Nazis verachtet, und seine Töchter, die zum Kommunismus neigen und sich in Juden verlieben; nicht zu vergessen zwei seiner Söhne, die sich dem Widerstand anschließen. Ergänzt wird das Personal durch linksradikale Aristokraten, KGB-Agenten, Zionisten, Sowjet-Generäle, ideologische Grenzgänger und ganz gewöhnliche Deutsche, die stoisch und unbeirrt die NS-Barbarei nicht mitmachen.« Die Zeit - zum Artikel
 
 
»Enzensberger zeigt, dass die scheinbar starren Fronten im Weltbürgerkrieg des letzten Jahrhunderts weitaus diffuser und verwirrender waren, als es rückblickend erscheint. Gegner konnten einander menschlich nahe kommen, nicht nur in einer Familie; die Extreme lagen häufig dicht nebeneinander, Seitenwechsel kamen vor. So anschaulich wie der alte Enzensberger hat das noch niemand zu schildern vermocht.« taz
 
»Enzensberger will den Historikern ihre Arbeit nicht abnehmen. Er hat ihnen alle Papiere hingestreut, die sie brauchen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung