Thomas Fuchs
Verteidigung des Menschen - Grundfragen einer verkörperten Anthropologie

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Erschienen: 22.06.2020
suhrkamp taschenbuch wissenschaft 2311, Taschenbuch, 331 Seiten
ISBN: 978-3-518-29911-1
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Mit den Fortschritten der künstlichen Intelligenz, der Digitalisierung der Lebenswelt und der Reduzierung des Geistes auf neuronale Prozesse erscheint der Mensch immer mehr als ein Produkt aus Daten und Algorithmen. Wir begreifen uns selbst nach dem Bild unserer Maschinen, während wir umgekehrt unsere Maschinen und unsere Gehirne zu neuen Subjekten erheben. Gegen diese Selbstverdinglichung des Menschen setzt der Philosoph und Psychiater Thomas Fuchs einen Humanismus der Verkörperung: Unsere Leiblichkeit, Lebendigkeit und verkörperte Freiheit sind die Grundlagen einer selbstbestimmten Existenz, die die neuen Technologien nur als Mittel gebraucht, statt sich ihnen zu unterwerfen.

Pressestimmen

»Fuchs argumentiert kenntnisreich und sehr klar gegen Irrungen eines szientistischen Weltbildes, das eine einfache Input-Output-Logik für unser Hirn postuliert.«
Marlen Hobrack, taz. die tageszeitung
»... sehr einleuchtend, und gerade die sich kulturtheoretisch Spekulationen weitgehend enthaltende Nüchternheit regt auch zum Weiterdenken an.«
Mark Siemons, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»In einer Zeit, in der der Technikglaube allgegenwärtig ist und sich der Mensch teils darin verlieren muss, ist dieses Buch eine Wohltat. ... Die Ausführungen gehen an die Substanz von technischem Fortschritt und philosophischen Grundfragen der Menschheit.«
prozukunft 2021/2
»... alles begründet der Autor mit bestechender Klarheit und Stringenz.«
Rainer Holm-Hadulla, Deutsches Ärzteblatt
»Wer mehr über die Erschöpfung erfahren will, die so viele Menschen in der Gegenwart plagt, gebückt wie sie sind unter der allseitigen Beschleunigung ihres Alltags, und die ihnen das Leben teilweise zu einer Qual werden lässt, sollte bei der Lektüre dieses überragenden Buchs den letzten Beitrag ... nicht aussparen. Man kann dieses Buch im Grunde nicht nichtanschaffen.«
Jean-Pierre Wils, Dialog Ethik Dezember 2020

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