Berliner Religionsgespräche – SCHULD UND SÜHNE – Moral, Recht, Religion
Nachricht29.09.2026
Am Dienstag, den 20. Oktober 2026 um 18 Uhr, finden die Berliner Religionsgespräche zum Thema »SCHULD UND SÜHNE – Moral, Recht, Religion« statt.
Schuld gehört zu den Grundbegriffen menschlicher Selbstverständigung. Sie bezeichnet persönliches Versagen als moralische Verfehlung, zurechenbares Unrecht oder religiös belangvolles Scheitern. Doch wie verhalten sich diese Dimensionen zueinander? Ist schuldig nur, wer gegen ein Gesetz verstößt – oder beginnt Schuld schon dort, wo Menschen hinter ihrer so oder so definierten Verantwortung zurückbleiben? Kann Strafe Schuld ausgleichen, Reue sie in Unschuld zurückverwandeln, menschliche oder göttliche Vergebung sie aufheben? In einer von Kriegen, politischer Gewalt und erbitterten Debatten über Verantwortung geprägten Gegenwart gewinnen diese Fragen neue Dringlichkeit. Verfügen moderne Gesellschaften noch über hinreichend stabile Maßstäbe, nach denen Schuld festgestellt, Sühne geleistet und Versöhnung erreicht werden kann? Wo liegen die Grenzen des Rechts? Was verlangen und vermögen Moral und Religion? Und wie lässt sich zwischen den Wiederholungsritualen der Erinnerungskultur und der Möglichkeit eines gerechten – und nicht etwa nur selbstgerechten – Neuanfangs vermitteln?
Darüber sprechen der Philosoph und Literaturwissenschaftler Carsten Dutt und der Jurist, Rechtsphilosoph und Schriftsteller Bernhard Schlink miteinander.
Akademiepräsident Christoph Markschies und Harald Asel, Redakteur rbb24 inforadio, diskutieren einführend die Themenstellung des Abends.
Die Berliner Religionsgespräche sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Verlags der Weltreligionen, der BBAW und der Udo Keller Stiftung Forum Humanum in Zusammenarbeit mit dem rbb24 Inforadio.
Schuld gehört zu den Grundbegriffen menschlicher Selbstverständigung. Sie bezeichnet persönliches Versagen als moralische Verfehlung, zurechenbares Unrecht oder religiös belangvolles Scheitern. Doch wie verhalten sich diese Dimensionen zueinander? Ist schuldig nur, wer gegen ein Gesetz verstößt – oder beginnt Schuld schon dort, wo Menschen hinter ihrer so oder so definierten Verantwortung zurückbleiben? Kann Strafe Schuld ausgleichen, Reue sie in Unschuld zurückverwandeln, menschliche oder göttliche Vergebung sie aufheben? In einer von Kriegen, politischer Gewalt und erbitterten Debatten über Verantwortung geprägten Gegenwart gewinnen diese Fragen neue Dringlichkeit. Verfügen moderne Gesellschaften noch über hinreichend stabile Maßstäbe, nach denen Schuld festgestellt, Sühne geleistet und Versöhnung erreicht werden kann? Wo liegen die Grenzen des Rechts? Was verlangen und vermögen Moral und Religion? Und wie lässt sich zwischen den Wiederholungsritualen der Erinnerungskultur und der Möglichkeit eines gerechten – und nicht etwa nur selbstgerechten – Neuanfangs vermitteln?
Darüber sprechen der Philosoph und Literaturwissenschaftler Carsten Dutt und der Jurist, Rechtsphilosoph und Schriftsteller Bernhard Schlink miteinander.
Akademiepräsident Christoph Markschies und Harald Asel, Redakteur rbb24 inforadio, diskutieren einführend die Themenstellung des Abends.
Die Berliner Religionsgespräche sind eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Verlags der Weltreligionen, der BBAW und der Udo Keller Stiftung Forum Humanum in Zusammenarbeit mit dem rbb24 Inforadio.
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Zuletzt aktualisiert am 30.09.2026
