Zoë Beck ist für den Friedrich-Glauser-Preis 2021 nominiert

04.02.2021

Zoë Beck ist mit ihrem Thriller Paradise City für den Friedrich-Glauser-Preis 2021 nominiert. In der Sparte Roman ist der Preis mit 5.000 Euro dotiert. In der Begründung der Jury heißt es:
»In Zoë Becks gerade jetzt hochaktuellem Zukunftsthriller sind die Pandemien zwar überstanden, doch die Klimaprobleme noch immer nicht gelöst. Wer sich aber den von staatlichen Stellen gesteuerten Algorithmen anpasst, profitiert von der schönen neuen Welt. Liina, eine der letzten unabhängigen Journalistinnen, lebt mit einem fremden Herz. Die Story, auf die sie angesetzt wird, gewinnt rasant an Brisanz. Schnell stößt die Reporterin auf Unangepasste und auf Sequenzen ihres eigenen Lebens: Ursprünglichkeit und Naturnähe stehen konträr zu Fremdbestimmung und Entwurzelung. Der Roman klingt wie eine Metapher für eine kapitalistische Lebensweise, die auf Kosten und zu Lasten anderer geht. Beck greift ein brisantes Thema auf: Sie entlarvt den vermeintlich paradiesischen Zustand eines technisierten Lebens und zeigt deutlich dessen Grenzen auf. Mit Sprache und Stilistik überzeugt sie dabei literarisch.«

Die Friedrich-Glauser-Preise sind die höchstdotierten Autorenpreise für Werke deutschsprachiger Kriminalliteratur und werden jährlich verliehen. Der oder die Preisträger:in 2021 wird am Samstag, den 24. April 2021 in einer großen Online-Gala verkündet und geehrt.

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