Arno Schmidt, Hans Wollschläger
Bargfelder Ausgabe. Briefe von und an Arno Schmidt - Band 4: Der Briefwechsel mit Hans Wollschläger

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CH: 89,00 sFr

Erschienen: 12.11.2018
Leinen, 1034 Seiten
ISBN: 978-3-518-80240-3

Inhalt

Eine einzigartige Korrespondenz beginnt im September 1957 zwischen Arno Schmidt und dem jungen Mitarbeiter des Karl-May-Verlags, Hans Wollschläger. Zu Beginn kreist der Briefwechsel, noch förmlich, um das Spätwerk Karl Mays und die umstrittenen Bearbeitungen der Texte durch den Verlag. Doch schon bald wird der Kontakt intensiver und persönlicher, der Ton freier. Wollschläger nimmt unter Arno Schmidts Briefpartnern eine Sonderstellung ein: Schmidt akzeptiert ihn als Kollegen und bemüht sich, ihn als Autor und Übersetzer zu fördern. Er vermittelt Aufträge und setzt sich nachdrücklich für seinen Roman Herzgewächse oder der Fall Adams ein. 1964 beginnen sie damit, das Gesamtwerk Edgar Allan Poes ins Deutsche zu übersetzen. Nicht in gemeinsamer Arbeit, aber in regelmäßigem Austausch über Autor und Werk. Erst als Schmidt sich in die Arbeit an Zettel’s Traum zurückzieht, wird der Kontakt spärlicher, bis Schmidt völlig verstummt.

Der Band präsentiert neben den Briefen Schmidts und Wollschlägers die Korrespondenz zwischen Alice Schmidt und Hans Wollschläger, den Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und dem Karl-May-Verlag sowie zahlreiche ergänzende Dokumente.

Aus dem Buch

»... das wird ohnehin mal ein schwermütiger Spaß werden, wenn unsere Correspondenz (wie es ja gar nicht ausbleiben kann) gedruckt erscheint ...« (Arno Schmidt an Hans Wollschläger)

»Sie sehen, daß ich mich höchstmöglicher Präzision befleißige: im Interesse der ›begierig zuhorchenden Nachwelt‹ ...« (Hans Wollschläger an Arno Schmidt)

Pressestimmen

» ... das Arbeitsjournal zweier Text- und Gehirntiere.«

Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau

»Fraglos ein großes Dokument ist dieser riesenhafte Austausch ... Nun erscheint er, zwölf Jahre nach Wollschlägers Tod, mit Dokumenten, Kommentaren und einem separaten Birefwechsel zwischen Wollschläger und Alice Schmidt opulent angereichert ... «

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Für den Schmidt-Leser ist das allemal eine Fundgrube, lernt er den Autor doch von einer ganz anderen Seite kennen.«

Ralf Stiftel, Westfälischer Anzeiger

»Zwei große Geister ringen um den richtigen Ton – der Briefwechsel zwischen Arno Schmidt und Hans Wollschläger demonstriert, wie feinfühlig Menschen miteinander umgingen, als das Kommunizieren noch auf dem Postweg erfolgte.«

Kurt Darsow, WDR

»Für Arno Schmidt- und/oder Wollschläger-Fans ist der Band unverzichtbar!«

Otto Johannes Adler, Buchkultur 01/2019

»Die Korrespondenz der beiden so hellen wie eigensinnigen Köpfe ist ein Gewinn und auch ein Spaß. Erst recht dann, wenn sich Schmidt und Wollschläger über alle, wirklich alle anderen das Maul zerreißen.«

Kölner Stadt-Anzeiger

»Die nun komplett vorliegende Korrespondenz ist allein schon stilistisch eine große Freude, zumindest für den, der sich an geschliffener und assoziationsreicher Sprache delektieren mag.«

Rolf Dernen, Karl May & Co. Februar 2019

»Dieses Buch ist ein Monstrum. Aber ein liebenswertes. Es ist eine Spezialität.«

Petra Pluwatsch, Martin Oehlen, buecheratlas.com

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