Stefan Zweig
Briefe zum Judentum

Herausgegeben und kommentiert von Stefan Litt
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D: 24,00 €
A: 24,70 €
CH: 34,50 sFr

Erschienen: 16.11.2020
Gebunden, 295 Seiten
ISBN: 978-3-633-54306-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Stefan Zweig, einer der erfolgreichsten Autoren deutscher Sprache entstammte einer wohlhabenden jüdischen Familie, in der allerdings die jüdische Tradition kaum eine Rolle spielte. Seine Korrespondenz aus den Jahren 1900 bis 1940, unter anderem mit Martin Buber, Anton Kippenberg, Romain Rolland, Felix Salten und Chaim Weizmann vermittelt unmittelbare Einblicke in die Gedanken des weltberühmten Schriftstellers zum Judentum und zum Zionismus, die in dieser Form bisher nur aus wenigen Werken herauszulesen war.

Die vorliegende von Stefan Litt zusammengestellte und kommentierte Edition umfasst 120 in der Mehrzahl bislang unveröffentlichte Briefe und unternimmt erstmals den Versuch, Zweigs Stellung zum Judentum genauer zu erschließen.

Pressestimmen

»[Die] Einblicke in Zweigs Seelenlage machen schon allein den Wert von Stefan Litts Edition aus, die auch allerhand unpublizierte Korrespondenz versammelt.«
Dirk Schümer, DIE WELT
»... ein genauer Beobachter der menschlichen Seele, und auch beim Blick auf sich selbst machte er sich keine Illusionen.«
Jakob Hessing, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Auch wenn er am Ende an der Wirklichkeit der Gewalt und des Wahnwitzes zerbrach, seine jüdische Herkunft wurde und blieb ihm eine wesentliche Quelle seines Denkens. Auch das machen seine Einwürfe und Bekenntnisse eindrucksvoll deutlich.«
Wilhelm von Sternburg, Frankfurter Rundschau
»[Dem Herausgeber] gebührt ... Dank dafür, dass er Stefan Zweig als scharfsichtigen Beobachter gesellschaftlicher Veränderungen zeigt.«
Mathias Iven, Das Blättchen
»Diese außergewöhnliche Briefedition gibt Einblicke in die Denkwelt des Schriftstellers.«
zeitzeichen 01/2021
»Die Edition Briefe zum Judentum leistet einen wichtigen Beitrag zur Erschließung von Stefan Zweigs Beziehung zum Judentum, sowie seines Kosmopolitismus und Humanismus.«
Marcel Remme, lehrerbibliothek.de
»Eindrucksvolle Zeugnisse eines toleranten europäischen Judentums eines ehemaligen Bestellerautors.«
Else-Lasker-Schüler Gesellschaft

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