Thomas von Aquin
Die »doctrina christiana« als Wissenschaft - Berühmte Traktate und kleinere Schriften

Aus dem Lateinischen übersetzt und herausgegeben von Wilhelm Metz
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Erschienen: 26.10.2009
Leinen, 705 Seiten
ISBN: 978-3-458-70017-3

Inhalt

Thomas von Aquin (um 1225-1274) ist einer der bedeutendsten Theologen der Hochscholastik. Er faßte die Lehre des Augustinus mit der - des erst zu seiner Zeit dem Abendland bekanntgewordenen - Aristoteles in einer philosophisch-theologischen Synthese zusammen. Er entwarf und vollendete eine wissenschaftliche Offenbarungstheologie, die den Primat unter allen Wissenschaften innehaben sollte. Alles innerweltliche Seiende ist aufgrund seiner Teilhabe am göttlichen Sein in unterschiedlichen Graden der Vollkommenheit auf dieses bezogen. Der in der Schöpfungsordnung als Einheit von Leib und Seele definierte Mensch ist in seinem Erkenntnisstreben auf das Schauen Gottes, in seinem Willen auf das höchste Gut gerichtet. In der universalen Erkenntnisfähigkeit der geistigen Seele und in ihrer Unmittelbarkeit zu Gott gründet der ontologische Rang der menschlichen Person. Im Blick auf die Heilsgeschichte entwickelte Thomas von Aquin seine Lehre eines auf natürliche Vernunft gegründeten und durch praktische Vernunft zu realisierenden Naturrechts. In der Theologie entfaltete er die scholastische Wissenschaft von Gottes Offenbarung, indem er sich unter anderem um eine umfassende Begründung der Heiligen Schrift bemühte.

Den Schwerpunkt der neuen Ausgabe bilden Texte, in denen Thomas die Theologie als die erste unter allen Wissenschaften, als Glaubenswissenschaft und heilige Lehre vollständig bestimmt. Ferner werden Schriften abgedruckt, die den reichen Inhalt der christlichen Lehre, der doctrina christiana, darlegen sowie die politische und kirchengeschichtliche Position des Thomas widerspiegeln. Dazu gehören die Traktate über Gottes Dasein und Wesen, über die Trinität, die Bestimmung des Menschen zur Glückseligkeit, die Tugenden Gerechtigkeit und Liebe, die Menschwerdung Gottes sowie über das Armutsideal, ...

Inhalt

Thomas von Aquin (um 1225-1274) ist einer der bedeutendsten Theologen der Hochscholastik. Er faßte die Lehre des Augustinus mit der – des erst zu seiner Zeit dem Abendland bekanntgewordenen – Aristoteles in einer philosophisch-theologischen Synthese zusammen. Er entwarf und vollendete eine wissenschaftliche Offenbarungstheologie, die den Primat unter allen Wissenschaften innehaben sollte. Alles innerweltliche Seiende ist aufgrund seiner Teilhabe am göttlichen Sein in unterschiedlichen Graden der Vollkommenheit auf dieses bezogen. Der in der Schöpfungsordnung als Einheit von Leib und Seele definierte Mensch ist in seinem Erkenntnisstreben auf das Schauen Gottes, in seinem Willen auf das höchste Gut gerichtet. In der universalen Erkenntnisfähigkeit der geistigen Seele und in ihrer Unmittelbarkeit zu Gott gründet der ontologische Rang der menschlichen Person. Im Blick auf die Heilsgeschichte entwickelte Thomas von Aquin seine Lehre eines auf natürliche Vernunft gegründeten und durch praktische Vernunft zu realisierenden Naturrechts. In der Theologie entfaltete er die scholastische Wissenschaft von Gottes Offenbarung, indem er sich unter anderem um eine umfassende Begründung der Heiligen Schrift bemühte.

Den Schwerpunkt der neuen Ausgabe bilden Texte, in denen Thomas die Theologie als die erste unter allen Wissenschaften, als Glaubenswissenschaft und heilige Lehre vollständig bestimmt. Ferner werden Schriften abgedruckt, die den reichen Inhalt der christlichen Lehre, der doctrina christiana, darlegen sowie die politische und kirchengeschichtliche Position des Thomas widerspiegeln. Dazu gehören die Traktate über Gottes Dasein und Wesen, über die Trinität, die Bestimmung des Menschen zur Glückseligkeit, die Tugenden Gerechtigkeit und Liebe, die Menschwerdung Gottes sowie über das Armutsideal, das Thomas als Dominikaner verteidigte. Schließlich sind Gebete von Thomas aufgenommen, die zu Kirchenliedern geworden sind.

Thomas von Aquin ist einer der wirkungsmächtigsten Philosophen, Theologen und Kirchenlehrer der Geschichte. Er war Hauptvertreter der scholastischen Philosophie des Hochmittelalters. Sein Werk wirkt bis heute in Theologie und Philosophie ein.

 

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