Roland Barthes
Die helle Kammer - Bemerkung zur Photographie

Aus dem Französischen von Dietrich Leube. Mit zahlreichen Abbildungen
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Erschienen: 12.10.2009
Bibliothek Suhrkamp 1448, Gebunden, 137 Seiten
ISBN: 978-3-518-22448-9

Inhalt

Die Photographie ist ein Bild ohne Code – obwohl Codes selbstverständliche ihre Lektüre steuern. Sie hat etwas Tautologisches: eine Pfeife ist hier stets eine Pfeife. Deshalb macht der Semiotiker Roland Barthes zum Leitfaden seines letzten Buchs (erschienen 1980) nicht mehr die Wissenschaft der Zeichen, sondern die Faszination, die bestimmte Photos auf ihn ausübten. Was ist das für eine Anziehungskraft, »die etwas in mir zum Klingeln bringt«?

»Das Charakteristische der sogenannten fortgeschrittenen Gesellschaften ist dies: sie konsumieren heute Bilder und nicht mehr, wie die früheren Gesellschaften, Glaubensinhalte; sie sind daher liberaler, weniger fanatisch, dafür aber auch ›falscher‹ (weniger ›authentisch‹)  –«
Im Original erschienen unter dem Titel La chambre claire. Note sur la photographie, 1980 (Gallimard/Le Seuil, Paris).

Pressestimmen

»Es scheint fast so, als wolle Roland Barthes die Photographie, die für ihn unergründbar bleibt, ›weil ihre Evidenz so mächtig ist‹, mit diesem kleinen Buch vor ihrer Verharmlosung retten. Die helle Kammer war Roland Barthes zu Lebzeiten letzte Veröffentlichung. Heute kann man das Büchlein getrost ein Standardwerk über Fotographie nennen.«
Volker Sielaff, Dresdner Neueste Nachrichten

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