Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus

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Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus

Jürgen Habermas (1929-2026) war zuletzt Professor für Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sein Werk liegt im Suhrkamp Verlag vor.
Publikationen: Student und Politik (gemeinsam mit L. v. Friedeburg, Ch. Oehler und F. Weitz), 1961; Strukturwandel der Öffentlichkeit, 1962; Theorie und Praxis, 1963; Erkenntnis und Interesse, 1968; Technik und Wissenschaft als Ideologie, 1968; Protestbewegung und Hochschulreform, 1969;...

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Jürgen Habermas (1929-2026) war zuletzt Professor für Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Sein Werk liegt im Suhrkamp Verlag vor.
Publikationen: Student und Politik (gemeinsam mit L. v. Friedeburg, Ch. Oehler und F. Weitz), 1961; Strukturwandel der Öffentlichkeit, 1962; Theorie und Praxis, 1963; Erkenntnis und Interesse, 1968; Technik und Wissenschaft als Ideologie, 1968; Protestbewegung und Hochschulreform, 1969; Zur Logik der Sozialwissenschaften, 1970, erweiterte Ausgabe 1982; Theorie der Gesellschaft oder Sozialtechnologie – Was leistet die Systemforschung (zusammen mit Niklas Luhmann), 1971; Philosophisch-politische Profile, 1971; erweiterte Ausgabe 1981; Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus, 1973; Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus, 1976; (Hrsg.) Stichworte zur ›Geistigen Situation der Zeit‹, 1980; Kleine politische Schriften I-IV, 1981; Theorie des kommunikativen Handelns, 1981; Moralbewußtsein und kommunikatives Handeln, 1983; Vorstudien und Ergänzungen zur Theorie des kommunikativen Handelns, 1984; Die neue Unübersichtlichkeit, 1985; Der philosophische Diskurs der Moderne, 1985.
Die in diesem Band gesammelten Arbeiten sollen einen theoretischen Ansatz charakterisieren: den der Evolutionstheorie. Habermas versucht, die Grenzen zu bezeichnen, innerhalb deren sich eine solche Theorie bewegen muß, wenn sie nicht geschichtsphilosophisch überdehnt werden soll (Teil III: Evolution). In Teil II, Identität, erläutert er einige der strukturellen Homologien, die zwischen Gattungsgeschichte und Ontogenese bestehen. In Teil IV konzentriert er sich auf den Problemkomplex der Legitimation: wenn die normativen Strukturen einer Entwicklungslogik folgen, können auch im modernen Staat Legitimationen nicht, wie die Funktionalisten annehmen, beliebig »beschafft« werden.

Einleitung: Historischer Materialismus und die Entwicklung normativer Strukturen. Die Rolle der Philosophie im Marxismus. Moralentwicklung und Ich-Identität. Können komplexe Gesellschaften eine vernünftige Identitäty ausbilden?. Zum Theorienvergleich in der Soziologie: am Beispiel der Theorie der sozialen Evolutionstheorie. Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus. Geschichte und Evolution. Überlegungen zum evolutionären Stellenwert des modernen Rechts. Legitimationsprobleme im modernen Staat. Was heißt heute Krise? Legitimationsprobleme im Spätkapitalismus. Stichworte zum Legitimationsbegriff - eine Replik. Zwei Bemerkungen zum praktischen Diskurs.
Inhaltsverzeichnis
Bibliografische Angaben
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Personen für Zur Rekonstruktion des Historischen Materialismus

Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004). Habermas verstarb am 14. März 2026 in Starnberg.

Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie,...


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