Die ontologische Wende
Weltweit fordern indigene Völker ihre Rechte ein, kämpfen gegen koloniale Ausbeutung sowie die Institutionen, Denkgewohnheiten, Theorien und Praktiken einer zunehmend fragwürdig gewordenen Moderne. Die Autor:innen der ontologischen Wende erkennen in diesen Auseinandersetzungen keinen bloßen Kampf der Kulturen, sondern einen »kosmopolitischen« Konflikt zwischen Welten, die ganz verschiedene Ontologien und Naturen beheimaten können. Über die Möglichkeit und den Sinn eines solchen...
Weltweit fordern indigene Völker ihre Rechte ein, kämpfen gegen koloniale Ausbeutung sowie die Institutionen, Denkgewohnheiten, Theorien und Praktiken einer zunehmend fragwürdig gewordenen Moderne. Die Autor:innen der ontologischen Wende erkennen in diesen Auseinandersetzungen keinen bloßen Kampf der Kulturen, sondern einen »kosmopolitischen« Konflikt zwischen Welten, die ganz verschiedene Ontologien und Naturen beheimaten können. Über die Möglichkeit und den Sinn eines solchen »Pluriversums« ist in den letzten Jahrzehnten eine weit verzweigte internationale Debatte entstanden, in die der vorliegende Band einführt – mit Texten von u. a. Philippe Descola, David Graeber, Bruno Latour, Isabelle Stengers, Marilyn Strathern und Eduardo Viveiros de Castro.
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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Dieses eBook können wir derzeit nicht barrierefrei im Sinne geltender Standards zur Verfügung stellen. Die Strukturierung der Textelemente entspricht jedoch bereits in weiten Teilen den Anforderungen an barrierefreie Dokumente. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den Verlag: barrierefreiheit@suhrkamp.de
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