Karen Hagemann und Maximilian Kasy auf der Longlist für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2027

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12.10.2026
Beitrag zu Karen Hagemann und Maximilian Kasy auf der Longlist für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2027
Maximilian Kasy und Karen Hagemann stehen mit ihren Büchern Die Mittel der Prädiktion und Vergessene Soldatinnen auf der Longlist für das Wissenschaftsbuch des Jahres 2027.

Seit 2008 wird der Preis jährlich in den vier Kategorien Naturwissenschaft und Technik, Medizin und Biologie, Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften und Junior-Wissensbücher vergeben. Kasy und Hagemann sind mit ihren Büchern beide in der Kategorie Geistes-, Sozial-, Kulturwissenschaften nominiert. Ziel der Auszeichnung ist es, »Leistungen der Forschung und den heutigen Stand der Errungenschaften zu kommunizieren« und das Buch als zentrales Medium für die Wissensvermittlung in den Fokus zu rücken. Die Auszeichnung wird vom österreichischen Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung vergeben.

Die Shortlist mit je fünf Titeln pro Kategorie wird am 13. November 2026 bekannt gegeben. Anschließend können Leser:innen über die Bücher abstimmen und somit die Sieger:innen wählen. Das Publikumsvoting erfolgt über die Website des Preises und in zahlreichen Buchhandlungen und Bibliotheken in ganz Österreich.
 

Eine Erfahrungs- und Erinnerungsgeschichte von Frauen im Militär

Umfassend und vergleichend untersucht die renommierte Historikerin Karen Hagemann den Militäreinsatz von Frauen in den Kriegen Europas seit 1600. Anhand zahlreicher Selbst- und Fremdzeugnisse lässt sie die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig werden, beschreibt, wie diese Frauen in ihrer jeweiligen Zeit wahrgenommen wurden, und fragt, warum es über Länder- und Systemgrenzen hinweg nie gelungen ist, ihre aktive Rolle in Militär und Krieg angemessen zu erinnern. Ein Kapitel zur heutigen Situation beschließt dieses einzigartige Grundlagenwerk, das in den aktuellen Debatten über die Wehrpflicht auch von Frauen unverzichtbar sein wird.

»Hagemann [bietet] eine kenntnisreiche, geradezu idealtypische Verknüpfung von Militär-, Sozial- und Kulturgeschichte.«
Birgit Aschmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Hagemann ... macht eindrücklich klar, dass Kriege nie ›nur männlich‹ waren.«
NZZ Geschichte
»Hagemann hat ein lange verdrängtes Thema umfassend und schlüssig aufgearbeitet.«
Reutlinger General-Anzeiger
»Hagemann [bietet] eine kenntnisreiche, geradezu idealtypische Verknüpfung von Militär-, Sozial- und Kulturgeschichte.«
Birgit Aschmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Hagemann ... macht eindrücklich klar, dass Kriege nie ›nur männlich‹ waren.«
NZZ Geschichte
»Hagemann hat ein lange verdrängtes Thema umfassend und schlüssig aufgearbeitet.«
Reutlinger General-Anzeiger
»Umfassend untersucht die renommierte Historikerin den Militäreinsatz von Frauen zwischen dem Dreißigjährigen und dem Ukrainekrieg und lässt die weiblichen Kriegserfahrungen lebendig werden. Beeindruckend und aufwendig recherchiert! «
Steirerin
»Karen Hagemanns Vergessene Soldatinnen schließt eine große Lücke, und es hat das Zeug zu einem Standardwerk.«
Michael Kuhlmann, Deutschlandfunk

Unsere Zukunft mit KI demokratisch gestalten

Von den banalsten Anwendungen im Internet bis zu den gravierendsten in Kriegen: Künstliche Intelligenz ist aus unserer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. Bisweilen erzeugt ihre Allgegenwart sogar das Gefühl, einer überwältigenden Technologie ohnmächtig ausgeliefert zu sein.

KI als Schicksal? Nein, sagt der Ökonom Maximilian Kasy und zeigt in seinem augenöffnenden, ganz zugänglich geschriebenen Buch, dass künstliche Intelligenz weder undurchschaubar noch unkontrollierbar ist. Denn unser Leben mit KI wird nicht von Technik bestimmt, sondern von Menschen. Wenn es uns gelingt, die Ziele der KI am Gemeinwohl auszurichten, könnte unser aller Leben mit ihr ein gutes werden.

»Die KI geht uns heute mitunter mächtig auf die Nerven, auch weil keiner versteht, wie sie wirklich funktioniert. Das aber erklärt Maximilian Kasy ... meisterhaft.«
Frankfurter Rundschau
»Der Autor macht – und darin liegt der Wert des Buches – verständlich aufbereitet deutlich, dass die Ziele der KI nur dann am Gemeinwohl ausgerichtet werden können, wenn Daten, Rechenleistung, Fachwissen und Energie unter öffentliche Kontrolle gebracht werden.«
Die Presse
»Das verständliche, analytisch beeindruckende Buch eröffnet eine neue Perspektive. Es ist der gelungene Versuch eines Insiders, die Aufmerksamkeit und Faszination vom ›Wie‹ der Kl-Systeme auf das zu lenken, was mit ihnen gemacht wird.«
Gert Scobel, Philosophie Magazin (6/2026)
»Die KI geht uns heute mitunter mächtig auf die Nerven, auch weil keiner versteht, wie sie wirklich funktioniert. Das aber erklärt Maximilian Kasy ... meisterhaft.«
Frankfurter Rundschau
»Der Autor macht – und darin liegt der Wert des Buches – verständlich aufbereitet deutlich, dass die Ziele der KI nur dann am Gemeinwohl ausgerichtet werden können, wenn Daten, Rechenleistung, Fachwissen und Energie unter öffentliche Kontrolle gebracht werden.«
Die Presse
»Das verständliche, analytisch beeindruckende Buch eröffnet eine neue Perspektive. Es ist der gelungene Versuch eines Insiders, die Aufmerksamkeit und Faszination vom ›Wie‹ der Kl-Systeme auf das zu lenken, was mit ihnen gemacht wird.«
Gert Scobel, Philosophie Magazin (6/2026)

Karen Hagemann, geboren 1955, ist James G. Kenan Distinguished Professor of History an der University of North Carolina at Chapel Hill und Mitbegründerin sowie akademische Ko-Direktorin des 2024 entstandenen Forschungsnetzwerks Militär, Krieg und Geschlecht/Diversität (MKGD). Hagemann hat breit zur modernen deutschen, europäischen und transatlantischen Geschichte, der Geschichte von Militär und Krieg und der Kultur-, Frauen und Geschlechtergeschichte geforscht und publiziert. Mit Stefan Dudink und Sonya O. Rose hat sie The Oxford Handbook of Gender, War and the Western World since 1600 herausgegeben, das 2022 mit dem Distinguished Book Award der Society for Military History ausgezeichnet wurde.
Karen Hagemann, geboren 1955, ist James G. Kenan Distinguished Professor of History an der University of North Carolina at Chapel Hill und...
Maximilian Kasy, geboren 1982, hat in Wien und Berkeley Mathematik und Ökonomie studiert. Nach Lehr- und Forschungsaufenthalten u. a. an der Harvard University und am MIT ist er seit 2022 Professor of Economics an der University of Oxford, mit den Forschungsschwerpunkten künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen, empirische Methoden und ökonomische Ungleichheit. Kasy hat die EU-Kommission beraten und den Vermögensrechner »Bin ich reich?« entwickelt.
Maximilian Kasy, geboren 1982, hat in Wien und Berkeley Mathematik und Ökonomie studiert. Nach Lehr- und Forschungsaufenthalten u. a. an der Harvard...


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Die renommierte Historikerin Karen Hagemann untersucht in ihrem Opus Magnum den Militäreinsatz von Frauen in den Kriegen Europas seit 1600.
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Die Autorin wird für ihr Buch Das Schweigen der Schimpansen in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik ausgezeichnet. 
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Sie stehen mit ihren Büchern Eugenische Phantasmen, Stoffwechselpolitik, Die Evolution des Handelns und Gegen die Welt auf der Longlist.
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Zuletzt aktualisiert am 14.10.2026