Konstantin Richter für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert

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20.04.2026
Beitrag zu Konstantin Richter für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert
Konstantin Richter ist mit seiner glänzenden Geschichte über den Aufstieg und Fall der Deutschland AG für den Deutschen Sachbuchpreis 2026 nominiert. 

In der Begründung der Jury heißt es: »Aus der Geschichte einer kleinen männlichen Elite entwickelt Konstantin Richter ein vielschichtiges Panorama deutscher Machtverhältnisse. Im Zentrum seiner Analyse stehen die wichtigsten Akteure und ihre persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen, die im Kaiserreich begannen, sich in der Deutschland AG verdichteten und bis in die Gegenwart nachwirken. Ein eindringliches, erhellendes Buch über die Kontinuität von Einfluss und Ordnung in 150 Jahren deutscher Wirtschaftsgeschichte.«

Die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verleiht den Deutschen Sachbuchpreis an ein herausragendes, in deutscher Sprache verfasstes Sachbuch, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Bewertungskriterien sind die Relevanz des Themas, die erzählerische Kraft des Textes, die Art der Darstellung in allgemein verständlicher Sprache sowie die Qualität der Recherche.

Aus acht nominierten Titeln kürt die Jury am 8. Juni 2026 in der Hamburger Elbphilharmonie das Sachbuch des Jahres. Der Deutsche Sachbuchpreis ist mit insgesamt 42.500 Euro dotiert. Der Preisträger oder die Preisträgerin erhält 25.000 Euro, die sieben Nominierten erhalten je 2.500 Euro.

Das nominerte Buch

Dreihundert Männer
Broschur 17,00 €
eBook 25,99 €
Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab. Bis in die 1990er Jahre prägte dieses Netzwerk namens »Deutschland AG« die Politik und die Unternehmenskultur in der Bundesrepublik.

Konstantin Richter montiert die Geschichten dieser Macher und Magnaten zu einer temporeichen szenischen Erzählung. In meisterhaft arrangierten Episoden lässt er ihre Welt zu unserer werden. Ein einzigartiges Epos, das rund 150 Jahre umspannt: von der Start-up-Nation Kaiserreich bis in die krisengebeutelte Gegenwart, vom Aufstieg der Deutschland AG bis zum ihrem Niedergang.

Konstantin Richter, geboren 1971, ist Autor und Journalist. Er hat regelmäßig für deutsch- und englischsprachige Medien wie The Wall Street Journal, The Guardian, The New York Times oder Die Zeit geschrieben. Darüber hinaus hat er mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt 2017 Die Kanzlerin. Eine Fiktion.
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Hintergrund
Der Autor beantwortet fragen zu seinem großen Wirtschaftsepos.
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Zuletzt aktualisiert am 21.04.2026