Preis der Leipziger Buchmesse 2026: zwei nominierte Titel aus unserem Haus
Nachricht24.02.2026
Timea Tankó und Tina Flecken sind für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert.
Timea Tankó ist für ihre Übersetzung von András Viskys Roman Die Aussiedlung in der entsprechenden Kategorie nominiert. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: »In größter Gefahr findet die Familie Halt in der gemeinsamen Sprache, die das heimische Ungarisch mit dem fremden Rumänisch und den Versen der Bibel verbindet. Eine Herausforderung für jede Übersetzung. Timea Tankó bewältigt diese Aufgabe glänzend. Sie bewahrt die besondere Gestalt dieser Sprache und erschafft die kindliche Perspektive des erinnernden Erzählers so glaubhaft neu, dass sich die bedrückende Erfahrung ebenso überträgt wie die Hoffnung auf Erlösung.«
Tina Flecken ist mit ihrer Übersetzung von Auður Ava Ólafsdóttirs Roman Eden ebenfalls in der Kategorie Übersetzung nominiert. »Dieser Roman leuchtet tief in die Sprache hinein und ist gerade in seiner Übersetzung eine große Liebeserklärung an das Material unserer Verständigung. Unterschiede und Gemeinsamkeiten, das Finden des richtigen Wortes – all dies wächst schier aus der Landschaft und den Gedanken der Figur heraus: eine Leistung, dies in eine andere Sprache zu übertragen. Tina Flecken hat es fein und flüssig gemeistert, wir lesen mit Staunen, wie Wörter migrieren und aufgenommen werden«, so die Jury.
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird seit dem Auftakt der Leipziger Buchmesse 2005 von einer siebenköpfigen Jury vergeben und ehrt herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Er ist damit ein gelungenes Abbild preiswürdiger Gegenwartsliteratur. Die diesjährige Jury bilden Dr. Katrin Schumacher (Juryvorsitz), Zita Bereuter, Kais Harrabi, Katharina Herrmann, Thomas Hummitzsch, Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg.
Die Preisverleihung findet am 19. März 2026 in der Glashalle auf dem Leipziger Messegelände statt.
Timea Tankó ist für ihre Übersetzung von András Viskys Roman Die Aussiedlung in der entsprechenden Kategorie nominiert. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: »In größter Gefahr findet die Familie Halt in der gemeinsamen Sprache, die das heimische Ungarisch mit dem fremden Rumänisch und den Versen der Bibel verbindet. Eine Herausforderung für jede Übersetzung. Timea Tankó bewältigt diese Aufgabe glänzend. Sie bewahrt die besondere Gestalt dieser Sprache und erschafft die kindliche Perspektive des erinnernden Erzählers so glaubhaft neu, dass sich die bedrückende Erfahrung ebenso überträgt wie die Hoffnung auf Erlösung.«
Tina Flecken ist mit ihrer Übersetzung von Auður Ava Ólafsdóttirs Roman Eden ebenfalls in der Kategorie Übersetzung nominiert. »Dieser Roman leuchtet tief in die Sprache hinein und ist gerade in seiner Übersetzung eine große Liebeserklärung an das Material unserer Verständigung. Unterschiede und Gemeinsamkeiten, das Finden des richtigen Wortes – all dies wächst schier aus der Landschaft und den Gedanken der Figur heraus: eine Leistung, dies in eine andere Sprache zu übertragen. Tina Flecken hat es fein und flüssig gemeistert, wir lesen mit Staunen, wie Wörter migrieren und aufgenommen werden«, so die Jury.
Der mit insgesamt 60.000 Euro dotierte Preis wird seit dem Auftakt der Leipziger Buchmesse 2005 von einer siebenköpfigen Jury vergeben und ehrt herausragende Neuerscheinungen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Er ist damit ein gelungenes Abbild preiswürdiger Gegenwartsliteratur. Die diesjährige Jury bilden Dr. Katrin Schumacher (Juryvorsitz), Zita Bereuter, Kais Harrabi, Katharina Herrmann, Thomas Hummitzsch, Tilman Spreckelsen und Judith von Sternburg.
Die Preisverleihung findet am 19. März 2026 in der Glashalle auf dem Leipziger Messegelände statt.
DIE NOMINIERTEN TITEL
WEITERFÜHRENDE LINKS

