Ein Thema – vier Bücher.

Schnell, kurz und stark: Das ist Suhrkamp espresso. In diesem neuen Videoformat sind es die Lektorinnen und Lektoren unseres Verlags, die im Gespräch mit Moderator Max Spallek zu Wort kommen. In jeder Folge geht es um ein Thema und vier Bücher – um schöne und unterhaltende Literatur, aber auch um Wissenschafts- und Sachbücher; es geht um Bücher der Verlage Suhrkamp und Insel, aber auch um Titel anderer Verlage.

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Folgen zu aktuellen gesellschaftlichen, literarischen oder politischen Themen – und damit stets die richtige Lektüre. Sie können unseren espresso gern auch als Video-Podcast in Ihrer Apple Podcast-App genießen – dazu bitte hier entlang »

In unserem Suhrkamp DISKURS präsentieren wir Ihnen außerdem monatlich ein Video-Interview. Darin spricht eine Autorin oder ein Autor unseres Verlags mit wechselnden Moderatoren über ein ausgewähltes Thema und ihr bzw. sein aktuelles Buch.

Wir informieren Sie gern über neue Folgen:

 

 

Junge Literatur – 4 Buchtipps | Suhrkamp espresso #38

Mit welchen Themen beschäftigt sich junge Literatur? Wie greifen die Autor:innen Fragen nach Identitäts- und Sinnsuche auf und welche Ausdrucksformen nutzen sie dafür? Und welche Rolle spielt die Realität in ihren Texten?

Anhand der Bücher von Mischa Mangel, Jakob Nolte, Niña Weijers und Mary MacLane gewähren wir in dieser Folge Suhrkamp espresso einen Einblick in Inhalte und Formen junger Literatur.

Wie wir lieben | Suhrkamp espresso #37

Die Liebe lenkt und leitet unser Leben – kein Wunder also, dass sie zentrales Thema zahlreicher Bücher ist. Neben literarischen Werken, die sich mit der romantischen Liebe beschäftigen, wird sie auch aus wissenschaftlicher Perspektive untersucht. Doch kann man dieses größte aller Gefühle überhaupt theoretisch erfassen, ohne seine Magie zu zerstören? Welche Formen der Liebe gibt es? Und wie hat sich das Liebeskonzept im Laufe der Zeit gewandelt? In dieser Folge Suhrkamp espresso stellen wir Bücher vor, die sich in literarischer und theoretischer Form sowie anhand von Fotografien mit dem Gefühl der Liebe zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten auseinandersetzen.

Eva Illouz ist eine der wichtigsten Wissenschaftlerinnen, wenn es darum geht, das Mysterium der Liebe zu erforschen. Seit zwei Jahrzehnten beschäftigt sie sich mit der Frage, wie der Konsumkapitalismus und die Kultur der Moderne unser Gefühls- und Liebesleben transformiert haben. In Gefühle in Zeiten des Kapitalismus prägt Illouz den Begriff des »emotionalen Kapitalismus« und zeigt dessen unterschiedliche gesellschaftliche Ausformungen. In Warum Liebe weh tut betrachtet Illouz die Schattenseite der Liebe. Sie zeigt, inwiefern der Liebesschmerz wesentlich von den gesellschaftlichen Bedingungen der jeweiligen Zeit geprägt wird und wie sich das heutige Liebesleiden von dem in vormodernen Zeiten unterscheidet.

Isaac Bashevis Singer (1902-1991), Nobelpreisträger und Dichter jiddischer Sprache, erzählt in den Bänden Old Love und Ein Tag des Glücks kurze Geschichten über die Liebe, Lust und Leidenschaft – von den ersten Momenten des Glücks, über Eifersucht bis zu ihren traurigen Enden. 

Der Bildband LOVING – Männer, die sich lieben, herausgegeben vom New Yorker Ehepaar Hugh Nini und Neal Treadwell, gewährt Einblicke in bisher unbekannte Fotografien von homosexuellen Paaren in der Zeit zwischen 1850 und 1950. Die Fotos zeigen die Liebe als ein universelles Gefühl – zu verschiedenen Zeiten und in all ihren Facetten. 

In dem Buch Sarahs Gesetz, das 2018 im S. Fischer Verlag erschien, erzählt Silvia Bovenschen von ihrer Lebensgefährtin, der Malerin Sarah Schumann. Es ist die Hommage an eine außergewöhnliche Frau und die Geschichte einer liebevollen Freundschaft.

11 Klassiker, die man gelesen haben muss | espresso #36

Suhrkamp espresso mal anders: Für diese Spezialfolge haben wir unsere Lektorinnen und Lektoren und unseren Verleger Jonathan Landgrebe gebeten, heimliche und weniger heimliche Klassiker vorzustellen, die man unbedingt gelesen haben sollte. Wir haben tief in die Schatztruhe gegriffen, fast in Vergessenheit geratene Meisterwerke gefunden und sicherlich auch den einen oder anderen großen Klassiker, der schon bekannt sein dürfte.

Die Jahre von Annie Ernaux ist ein moderner Klassiker, der 2008 erstmals in Frankreich erschien. In dem Buch erkundet die große französische Autorin das eigene Selbst und stellt dabei anhand von Fotografien, Liedzeilen und Werbeanzeigen bestimmte Episoden aus ihrem Leben in einen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang.

Auf der Plaça del Diamant von Mercè Rodoreda ist ein Klassiker der katalanischen Literatur, in dem die Lebensgeschichte der jungen Frau Colometa geschildert wird, die im Spanischen Bürgerkrieg ihren Mann verliert und dadurch gezwungen ist, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Im Dezember 1991 erkrankte Isabel Allendes Tochter Paula schwer und fiel ins Koma. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung und um sich selbst zur trösten. Paula ist Allendes persönlichstes und intimstes Buch.

In Eine Jugend erzählt Patrick Modiano die Geschichte eines jungen Paares Mitte der sechziger Jahre. Nachdem beide auf schwere Zeiten zurückblicken, in denen sie von Menschen ausgenutzt wurden, fassen sie eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben verändern wird.

Ein Baum wächst in Brooklyn von Betty Smith erschien 1943 in den USA und eroberte die Bestsellerlisten im Sturm. Der Roman über ein Mädchen, das gegen alle Hindernisse anliest, ist eine Geschichte erfüllt von Lebenslust und Kraft, beseelt von der Euphorie über das Sein.

Der historische Roman Die Verlobten von Alessandro Manzoni, erstmals erschienen im Jahr 1827, erzählt vor dem Hintergrund einer politisch bewegten Zeit die Geschichte eines Liebespaars im Jahr 1630 in Mailand, deren Heirat durch Intrigen, Kriege, Aufstände und die Pest über Jahre verhindert wird.

In Wittgensteins Neffe schildert Thomas Bernhard auf ungewohnt warmherzige Weise die Freundschaft zu Paul Wittgenstein und führt dabei seine Autobiographie, die Beschreibung seiner Kindheit und Jugend in fünf Bänden, weiter in die Jahre 1967 bis 1979.

1984, der dystopische Klassiker von George Orwell, in dem er das düstere Szenario eines totalitären Überwachungsstaats zeichnet, wurde von Eike Schönfeld in ein neues und zeitgemäßes Deutsch übersetzt.

Tante Julia und der Schreibkünstler gilt als einer der berühmtesten Romane der lateinamerikanischen Literatur. Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa erzählt in dem Buch eine rasante Liebes- und Gesellschaftskomödie voll lebensklugem Witz.

In Die Autonauten auf der Kosmobahn beschreiben Carol Dunlop und ihr Mann Julio Cortázar, die zu dem Zeitpunkt bereits sterbenskrank sind, ihre letzte Reise mit dem VW-Bus von Paris nach Marseille.

Stadt der Engel, das letzte große Buch der 2011 verstorbenen Christa Wolf, erzählt in einer Art autobiographischer Prosa von einem Menschenleben, das drei deutschen Staats- und Gesellschaftsformen standhält, von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und von der Kunst, sich zu erinnern.

Unsere Wege durch die Welt | Suhrkamp espresso #35

Laufen und Alleinsein – manchmal braucht es nicht mehr als das, um den Kopf freizubekommen von der Überzahl an Bildern, die sich jeden Tag in uns ansammeln. Die Bewegung in der Natur belebt Körper und Geist und zeigt uns, dass wir auch mit weniger auskommen, uns mit weniger zufriedengeben können. Was aber ist es noch, das uns am Gehen so glücklich macht?

Robert Moor reiste sieben Jahre lang rund um den Globus, beschritt große Routen ebenso wie schmale Cherokee-Pfade. In seinem Buch Wo wir gehen begibt er sich auf die Suche nach dem Ursprung und der Entstehung von Wegen und verbindet dabei seine eigenen Erlebnisse mit Erkenntnissen aus Wissenschaft, Geschichte und Philosophie.

Ausgehend von den Abenteuern, die er auf seinen Reisen erlebt hat, zeigt Erling Kagge in seinem Buch Philosophie für Abenteurer in siebzehn reich bebilderten Kapiteln wie wir nicht nur abenteuerliche Expeditionen, sondern auch die Abenteuer des alltäglichen Lebens meistern können, indem wir uns auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist.

Sigrid Damm, bekannt für ihre Biographien von Personen aus der Weimarer Klassik, schreibt in ihrem Buch Wandern ein stiller Rausch eine Hommage an die Natur Lapplands, an die Langsamkeit und an das einsame Gehen in der Natur.

Im Roman Der Sommer im Garten meiner Mutter, der 2020 im bilgerverlag erschien, erzählt Ariela Sarbacher, wie sich Mutter und Tochter im Angesicht einer unheilbaren Krankheit in einem kurzen, aber intensiven Sommer voneinander verabschieden.

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