Judith Schalansky

Judith Schalansky
© Susanne Schleyer

Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.

Preise

Die schönsten deutschen Bücher 2019

31.07.2019

Verzeichnis einiger Verluste von Judith Schalansky wurde in der Kategorie »Allgemeine Literatur« von der Stiftung Buchkunst als eines der fünf schönsten deutschen Bücher ausgezeichnet.

»Text & Sprache« (Shortlist) 2019

15.02.2019

Judith Schalansky steht mit ihrem Buch Verzeichnis einiger Verluste auf der Shortlist für den Literaturpreis »Text & Sprache« 2019.

Der Preis bildet das zeitgenössische Phänomen fließender Gattungsgrenzen und das genreüberschreitende Schaffen junger Autoren ab und berücksichtigt vielfältige Formen von Text und Sprache. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 12. Oktober 2019 in Leipzig verliehen.

Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018

04.09.2018

Judith Schalansky wird für ihr Buch Verzeichnis einiger Verluste mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet. Die Begründung der Jury lautet: »Judith Schalansky ist eine Grenzgängerin zwischen Natur und Poesie, zwischen Wissenswelten und Phantasiereichen, zwischen Zählen und Erzählen. Und sie hält das Trägermedium Buch mit den transportierten Inhalten in engstem Kontakt. Ästhetischer Wille und ein untrügliches Formbewusstsein erzeugen Kongruenzen, wo es nur geht. Das ist auch in ihrem neuen, mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ausgezeichneten Buch Verzeichnis einiger Verluste so. Es hat nicht nur keine Gattungsbezeichnung, es bietet eher eine ganz neue Gattung an: die poetische Archivierung der verschwundenen Dinge, die auf diese Weise eine Wiederauferstehung in der Verwandlung erfahren – als literarische Erzählung. Ob eine verschwundene Insel im Pazifik, das Skelett eines Einhorns, der kaspische Tiger, die erleuchteten Texte des Religionsstifters Mani oder der Palast der Republik in Berlin: alle Verluste werden in einem Register umfassender Kenntnisse und ungebändigter Fabulierfreude gutgeschrieben. Ein Kompendium der neuen Art, das daran arbeitet, unsere Wissensordnung umzukrempeln, indem es tief ins historische Material einsteigt und sich unbändig daraus erhebt. Judith Schalansky ist damit etwas ganz Ungewöhnliches gelungen. Sie findet eine Verkehrssprache für den Umgang mit dem Toten und dem Verlorenen. Eine poetische Prosa der Metamorphosen. Ausgestreckt zwischen Ovid und Otto Guericke, mit der Stimme der Sappho und der Garbo, ein wundersames, ein Wunder-Buch.« Die mit 30.000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich von den Kooperationspartnern Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig zur Würdigung eines in deutscher Sprache verfassten erzählerischen Werkes verliehen.

Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018

20.08.2018

Judith Schalansky wird mit dem Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018 ausgezeichnet.
In der Begründung der Jury heißt es: »Judith Schalansky erhält den Irmtraud-Morgner-Literaturpreis 2018 nicht allein als Schriftstellerin, sondern als Buchmacherin im umfassenden Sinne: als Gestalterin und Herausgeberin. Sie ist eine hoffnungsfrohe Kämpferin für das Medium Buch und für das Lesen als kulturelle Praxis.«
Der mit 2.500 Euro dotierte Preis wird vom Chemnitzer Frauenzentrum Lila Villa vergeben und würdigt das Werk von Autorinnen und Autoren, die sich im Sinne Irmgard Morgners mit der Utopie eines menschenwürdigen Daseins und mit Fragen des Zusammenlebens der Geschlechter beschäftigen.

Droste-Preis 2015

21.01.2015

Judith Schalansky erhält den mit 6.000 Euro dotierten Droste-Preis 2015 der Stadt Meersburg. »Durch die Vielseitigkeit und die Radikalität ihres Werkes« hat sie die Jury beeindruckt. »Ein Werk, das auch in seiner Gestaltung sehr hochwertig und kreativ ist. Mit ihrem unabhängigen Geist und der politisch gesellschaftlichen Stellungnahme, die aus Schalanskys Dichtung präzise und mit großer poetischer Kraft sprechen, sieht die Jury einen engen Bezug zu Annette von Droste-Hülshoffs Oeuvre.«

Preis der Literaturhäuser 2014

17.02.2014

Judith Schalansky erhält den mit 11.000 Euro dotieren Preis der Literaturhäuser 2014. Der Preis würdigt deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die sich für neuartige Konzepte der Vermittlung von Literatur stark machen und wird jährlich von den bei literaturhaus.net zusammengeschlossenen Literaturhäusern vergeben.

Mainzer Stadtschreiber-Preis 2014

Judith Schalansky wird die Mainzer Stadtschreiberin des Jahres 2014. Sie ist die jüngste jemals gewählte Stadtschreiberin und die 30. Trägerin des renommierten Literaturpreises.

Der Preis ist mit 12 500 Euro dotiert.

Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft (Shortlist) 2013

19.02.2013

Judith Schalansky steht mit ihrem Roman Der Hals der Giraffe auf der Shortlist des Literaturpreises des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 in der Sparte Prosa.

Lessing-Förderpreis 2013

22.07.2012

Judith Schalansky erhält den Förderpreis zum Lessing-Preis 2013. Der Preis ist mit 5.500 Euro dotiert und wird für herausragende Leistungen im Geiste Gotthold Ephraim Lessings verliehen.

Märkisches Stipendium für Literatur 2013

Judith Schalansky erhält das mit 12.000 Euro dotierte Literatur-Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz 2013.

Preis der Stiftung Buchkunst 2012

05.09.2012

Judith Schalanskys Roman Der Hals der Giraffe ist von der Stiftung Buchkunst als »das schönste deutsche Buch« 2012 ausgezeichnet worden.

In der Begründung der Jury heißt es: »Bei diesem Buch passt einfach alles zusammen: das mutig ausgewählte, sehr rauhe ›Bibliotheksleinen‹, die grobe, fast ruppig wirkende Schrift für die Deckenprägung und der historisch wirkende Druck der Illustrationen. ... Gute Buchgestaltung braucht weder große Budgets, noch ausgefallene Schriften oder Gimmicks aus der Zauberkiste der Buchveredelung, sondern vor allem eine zum Inhalt passende Formidee.«

Spycher: Literaturpreis Leuk 2012

22.05.2012

In der Begründung der Jury heißt es: »Judith Schalansky ist eine der aufregendsten Stimmen der jungen deutschsprachigen Literatur. Mit verschwenderischer Strenge macht ihre Sprache sich an die Kartierung des Unsichtbaren...Mit Judith Schalansky zeichnet die Stiftung Schloss Leuk mit dem Spycher: Literaturpreis Leuk 2012 eine Autorin aus, die uns in einer Zeit medialer Umbrüche auf wunderbare Weise erleben lässt, wie Literatur die Welt um und in uns aufzuschließen vermag.

Der Spycher: Literaturpreis Leuk wird seit 2001 vergeben und gewährt seinen Preisträgern auf fünf Jahre ein Aufenthaltsrecht von jährlich zwei Monaten in dem mittelalterlichen Schweizer Städtchen Leuk im Oberwallis.

Hölderlin-Förderpreis 2012

06.03.2012

Judith Schalansky erhält den mit 7.500 Euro dortierten Hölderlin-Förderpreis 2012 für ihren Roman Der Hals der Giraffe, mit dem sich, so die Jury, »die Erzählerin als Kartografin einer Weltgegend im Windschatten der Wiedervereinigung und als prägnante Porträtistin ihrer so fesselnden wie verstörenden Hauptfigur, der Biologielehrerin Inge Lohmark, erweist«.

Comburg-Stipendium 2012

29.12.2011

Judith Schalansky ist Preisträgerin des Comburg-Stipendiums 2012. Das Stipendium umfasst vier Wochen Aufenthalt im historischen Torbau der Comburg sowie 4.000 Euro aus Stiftungsmitteln der Stadt Schwäbisch Hall. Das Comburg-Stipendium wird an Autorinnen und Autoren, die besonders intensive Beziehungen zu Orten aufbauen, die dadurch zum Gegenstand der literarischen Verarbeitung werden.

Alfred-Döblin-Preis (Nominierung) 2011

19.05.2011

Judith Schalansky wurde für den Alfred-Döblin-Preis 2011 nominiert. Insgesamt wurden sechs Autoren aus rund 500 Bewerbern ausgewählt.

Deutscher Buchpreis (Longlist) 2011

Der Hals der Giraffe von Judith Schalansky steht auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2011. Der Deutsche Buchpreis zeichnet jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus.

Wilhelm-Raabe-Literaturpreis (Longlist) 2011

Der Hals der Giraffe von Judith Schalansky steht auf der Longlist des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2011. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis gehört zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen des deutschsprachigen Raumes und würdigt ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk.