Drei berührende poetologische Expeditionen
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Marmor, Quecksilber, Nebel
Woraus die Welt gemacht ist
Es beginnt nicht mit einem weißen Blatt, sondern mit einem weißen Block, einem fast 27 Tonnen schweren Ungetüm aus massivem Marmor. Noch Monate nach der verhängnisvollen Begegnung auf einer Fähre vor der Insel Thassos lässt der Stein Judith Schalansky nicht los und führt sie auf eine schneeweiße Fährte in die Marmorbrüche und Bildhauerei-Ateliers, durch die dunkle, oft gewalttätige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum...
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Es beginnt nicht mit einem weißen Blatt, sondern mit einem weißen Block, einem fast 27 Tonnen schweren Ungetüm aus massivem Marmor. Noch Monate nach der verhängnisvollen Begegnung auf einer Fähre vor der Insel Thassos lässt der Stein Judith Schalansky nicht los und führt sie auf eine schneeweiße Fährte in die Marmorbrüche und Bildhauerei-Ateliers, durch die dunkle, oft gewalttätige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Apologetin der Buchkultur. Und die Rekonstruktion einer lang zurückliegenden Besteigung des meist nebelverhangenen Brockens verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit, die das Erhellende im Ungewissen sucht.
Wie immer bei Judith Schalansky geht es in ihrem neuen Buch um alles: den Nährwert von Marmorschweinen, das Gewicht der Erde, den Belegungsplan der Arche Noah, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst – um Phänomene also, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Ihre drei windungsreichen, immer überraschenden Texte, mal Essay, mal Erzählung, erkunden mit spielerischer Präzision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens.
Wie immer bei Judith Schalansky geht es in ihrem neuen Buch um alles: den Nährwert von Marmorschweinen, das Gewicht der Erde, den Belegungsplan der Arche Noah, die Wahrhaftigkeit mexikanischen Wrestlings oder das Brockengespenst – um Phänomene also, in denen sich die widerspenstige Wirklichkeit spiegelt und vervielfacht. Ihre drei windungsreichen, immer überraschenden Texte, mal Essay, mal Erzählung, erkunden mit spielerischer Präzision die materiellen Bedingungen des Lebens und nicht zuletzt des eigenen Schreibens.
Bibliografische Angaben
Erscheinungstermin: 20.04.2026
Fester Einband, 176 Seiten, Sprachen: Deutsch
978-3-518-43201-3
Suhrkamp Hauptprogramm
Erscheinungstermin: 20.04.2026
Fester Einband, 176 Seiten, Sprachen: Deutsch
978-3-518-43201-3
Suhrkamp Hauptprogramm
Suhrkamp Verlag, 1. Auflage
24,00 € (D), 24,70 € (A), 34,50 Fr. (CH)
ca. 12,6 × 20,4 × 1,2 cm, 242 g
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Suhrkamp Verlag, 1. Auflage
24,00 € (D), 24,70 € (A), 34,50 Fr. (CH)
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Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
Sicherheitshinweis entsprechend Art. 9 Abs. 7 S. 2 der GPSR entbehrlich.
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Personen für Marmor, Quecksilber, Nebel
Judith Schalansky
Autorin
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international erfolgreiche Bestseller Atlas der abgelegenen Inseln sowie der Roman Der Hals der Giraffe, ist in mehr als 20 Sprachen übersetzt und wurde vielfach ausgezeichnet. Sie ist Herausgeberin der Naturkunden und lebt als Gestalterin und freie Schriftstellerin in Berlin.
Judith Schalansky
Autorin
Judith Schalansky, 1980 in Greifswald geboren, studierte Kunstgeschichte und Kommunikationsdesign. Ihr Werk, darunter der international...
© Jürgen Bauer
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»›Nur so viel ist klar‹, heisst es in den Frankfurter Poetikvorlesungen, ›am Anfang, war nicht das Wort oder das Licht, sondern der Nebel‹. Zischender Dampf. Selten ist er schöner zu Literatur kondensiert als bei Judith Schalansky.«
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
»Ein erstaunliches, ein bezauberndes
Buch, das glücklicher und klüger macht.«
Katharina Stegelmann, DER SPIEGEL
»[J]e länger man [Schalanskys] Sätzen folgt, desto deutlicher spürbar wird deren guter Takt, man bestaunt die Bewegungen ihres Denkens und ihrer Sprache, ohne das Gefühl zu haben, alles würde sich in bloßes Verstehen auflösen. ... [E]in großartiges Buch ...«
Nico Bleutge, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Was ist Natur? Und wie kann man darüber schreiben?
Judith Schalansky zeigt beispielhaft, wie es geht.«
Michael Pilz, WELT AM SONNTAG
»Schalansky ist ein Multitalent[.]«
SWR
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