Mensch ohne Welt

Eine Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung
Mit zahlreichen Abbildungen
Warum die einst zentrale Idee der Gestaltbarkeit von Gesellschaft an Strahlkraft eingebüßt hat
inkl. MwSt.
Mensch ohne Welt
Eine Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung
Mit zahlreichen Abbildungen

»Die Menschen können sich heute eher ein Ende der Welt als ein Ende des Kapitalismus vorstellen«, lautet ein oft zitierter Befund. Alexandra Schauer geht dieser spätmodernen Malaise in ihrem überaus materialreichen Buch auf den Grund. In drei historischen Rekonstruktionsbewegungen zeigt sie am Wandel der Zeiterfahrung, der Öffentlichkeit und der Stadt, wie es kam, dass die Welt als Ort wechselseitiger Verständigung und gemeinsamen Handelns an Bedeutung und die für die politische Moderne...

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»Die Menschen können sich heute eher ein Ende der Welt als ein Ende des Kapitalismus vorstellen«, lautet ein oft zitierter Befund. Alexandra Schauer geht dieser spätmodernen Malaise in ihrem überaus materialreichen Buch auf den Grund. In drei historischen Rekonstruktionsbewegungen zeigt sie am Wandel der Zeiterfahrung, der Öffentlichkeit und der Stadt, wie es kam, dass die Welt als Ort wechselseitiger Verständigung und gemeinsamen Handelns an Bedeutung und die für die politische Moderne einst so zentrale Idee der Gestaltbarkeit von Gesellschaft an Strahlkraft eingebüßt hat. Das hat schwerwiegende Konsequenzen für das vergesellschaftete Individuum der Gegenwart, das sich in der von ihm hervorgebrachten Wirklichkeit nicht mehr aus- und wiedererkennt.

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»Eine wirklich brillante Studie!«
Tania Martini, taz. die tageszeitung
»Alexandra Schauer zieht alle Register, um die Fatalität der modernen Welt zu beleuchten.«
Michael Mönninger, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Alexandra Schauers beeindruckende ›Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung‹ ist zugleich ein Beitrag zur Urgeschichte der Moderne.«
Jungle World
»Eine wirklich brillante Studie!«
Tania Martini, taz. die tageszeitung
»Alexandra Schauer zieht alle Register, um die Fatalität der modernen Welt zu beleuchten.«
Michael Mönninger, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Alexandra Schauers beeindruckende ›Soziologie spätmoderner Vergesellschaftung‹ ist zugleich ein Beitrag zur Urgeschichte der Moderne.«
Jungle World
»Eine wichtige und wertvolle Analyse unserer Gegenwart.«
Deutschlandfunk
»Die Soziologin Alexandra Schauer hat vor kurzem eine beeindruckende, aus historischen Tiefen­bohrungen gewonnene Gegenwarts­diagnose unter dem von Günther Anders geborgten Titel Mensch ohne Welt vorgelegt.«
Daniel Graf, republik.ch

Personen für Mensch ohne Welt

Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Für Mensch ohne Welt wurde sie mit dem Dissertationspreis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie sowie dem Wilhelm-Liebknecht-Preis der Stadt Gießen ausgezeichnet.
Alexandra Schauer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. Für Mensch ohne Welt wurde sie...

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