In einer Situation politischer Verunsicherung und des Zweifels an den Selbstverständnissen der Aufklärung, die ihren Ausdruck im postmodernen Denken finden, entsteht das Bedürfnis nach politischer Orientierung. Sie kann aussichtsreich mittels einer Bestandsklärung angegangen werden. Dabei stellt sich heraus, daß die Notwendigkeit einer inhaltlichen Neubestimmung traditioneller politischer Ideen besteht. Die neubestimmten Begriffe sind Maßstäbe für die Analyse realer Verhältnisse. Diese...
In einer Situation politischer Verunsicherung und des Zweifels an den Selbstverständnissen der Aufklärung, die ihren Ausdruck im postmodernen Denken finden, entsteht das Bedürfnis nach politischer Orientierung. Sie kann aussichtsreich mittels einer Bestandsklärung angegangen werden. Dabei stellt sich heraus, daß die Notwendigkeit einer inhaltlichen Neubestimmung traditioneller politischer Ideen besteht. Die neubestimmten Begriffe sind Maßstäbe für die Analyse realer Verhältnisse. Diese Maßstäbe sollen Sicherheit bei alltäglichen Einschätzungen geben. Das hier angewandte Verfahren der Maßstabgewinnung ist der pragmatischen Philosophie verpflichtet.
Das vorliegende Buch hat eine Reihe von so verstandenen explikativen Diskursen zu politischen Begriffen und Problemfeldern zum Inhalt. Sie kreisen im ersten Teil um die Probleme von Staat und Macht. Im zweiten Teil werden zwei zentrale Begriffe der Aufklärung erörtert: Freiheit und Gerechtigkeit. Der dritte Teil fragt nach dem Ende verschiedener Weltanschauungen: Utopie, Sozialismus und. Religion. Im vierten Teil wird eine politisch motivierte Pädagogik und Ästhetik zur Diskussion gestellt. Den Abschluß des Bandes bilden Porträts von politischen Philosophen der Modeme: Bloch, Habermas, Rawls, Rorty und Walzer.
Das Resultat der Reflexionen Detlef Horsters: es besteht eine Pflicht nicht nur zur Politik, sondern auch zur Pädagogik.
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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