Prisma Bros
Der erste Theatertext von Heinz Helle
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»Versteht mich, seid mir dankbar, lobt mich, liebt mich. Und tut es gefälligst so, dass ich es euch glauben kann. Sonst kann ich für gar nichts garantieren. Sonst kann ich leider auch Tote durch Gewaltausbrüche nicht ausschließen …«
Mit dieser heimlichen, unausgesprochenen Gebrauchsanweisung für das männliche Durchschnittsego beginnt der Autor Heinz Helle in seinem Theaterstück Prisma Bros eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern – vom narzisstisch...
»Versteht mich, seid mir dankbar, lobt mich, liebt mich. Und tut es gefälligst so, dass ich es euch glauben kann. Sonst kann ich für gar nichts garantieren. Sonst kann ich leider auch Tote durch Gewaltausbrüche nicht ausschließen …«
Mit dieser heimlichen, unausgesprochenen Gebrauchsanweisung für das männliche Durchschnittsego beginnt der Autor Heinz Helle in seinem Theaterstück Prisma Bros eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern – vom narzisstisch veranlagten Großmachtpolitiker bis zum überforderten Hausmann. Die Stimmen weißer, mittelalter cis-Männer werden dabei in Austausch gebracht mit ihren jugendlichen Ichs von früher, aus den Zeiten des gemeinsamen Aufwachsens.
Was für Männer sind aus uns geworden? Und wie wollen wir eigentlich sein? Die Tarnwesten werden abgelegt. Zugespitzt, ehrlich, analytisch und poetisch zugleich und mit viel Humor blättert Helle Szenarien auf, in denen zwischen Carearbeit, Überforderung, Ängsten, Ausbruchsfantasien, Zuschreibungen und Weltpolitik mit dem männlichen Selbstbild gerungen wird. Dabei springt der chorisch angelegte Text zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. Die Sprache selbst und ihr Beat werden zu einer entscheidenden Kraft auf der Suche nach Veränderung und Verbundenheit.
Prisma Bros ist Heinz Helles erster Theatertext und wird am Staatstheater Kassel in der Spielzeit 26/27 zur Uraufführung kommen
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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