Heiner Müller
Der amerikanische Leviathan

Herausgegeben und mit einem Nachwort von Frank M. Raddatz
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Erschienen: 17.08.2020
edition suhrkamp 2756, Taschenbuch, 341 Seiten
ISBN: 978-3-518-12756-8
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Zeitlebens war »Amerika« für Heiner Müller eine Traum- und Projektionsmaschine. Unvergessen bleibt der erste Mickey-Mouse-Film des Kindes in Eppendorf, prägend die Faulkner-Lektüre des Jugendlichen. Die frühe Faszination paart sich mit der ablehnenden Skepsis gegenüber der aggressiven Politik des Systemgegners im Kalten Krieg. Als Müller 1975 und in späteren Jahren die USA und Mexiko bereist, verbringt er Tage und Wochen im Kino, trifft den Regisseur Robert Wilson und gewinnt den Weiten des Landes mit dem Begriff der Landschaft die entscheidende Kategorie für die Erneuerung der eigenen Theaterarbeit ab. Zugleich blieb »Amerika« für Müller die Chiffre des schlechten Ganzen im mittlerweile globalen Kapitalismus – und  der verpassten Möglichkeit von Geschichte. Alphabetisch geordnet, versammelt das Buch die wichtigsten Passagen aus dem Werk Müllers zum Komplex Amerika.

Mit zahlreichen bisher unveröffentlichten Fotos von Heiner Müllers Amerika-Reisen
 

Pressestimmen

»Man sieht [nach der Lektüre] auch anders auf [Heiner] Müllers Meinungen. ... Müller stellt sie in die Landschaft, probiert sie aus und mit ihnen uns, sein Publikum.«

Arno Widmann, Berliner Zeitung

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