Pierre Michon
Die Elf

Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
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Erschienen: 18.02.2013
Bibliothek Suhrkamp 1474, Gebunden, 119 Seiten
ISBN: 978-3-518-22474-8
Auch als eBook erhältlich

Über ein Gemälde aus der Französischen Revolution

Pierre Michon ist einer der bedeutendsten französischen Gegenwartsschriftsteller. Als vor einem Jahr seine Erzählung aus der französischen Provinz Die Grande Beune (BS 1463) erschien, zeigten sich auch deutschsprachige Leser und Kritiker begeistert.

Im Mittelpunkt seiner neuen Erzählung Die Elf, einer meisterhaft vertrackten historischer Novelle, steht das berühmteste Gemälde der Französischen Revolution, das im Louvre hinter Panzerglas hängt und elf Direktoriumsmitglieder im Jahr II der Schreckensherrschaft porträtiert.

Michon erzählt von dem Maler und dessen Familiengeschichte, von den elf Porträtierten und davon, wie und warum der Künstler den Auftrag zu diesem Bild erhielt - evozierend, akribisch, mit essayistischen Bemerkungen und Ausführungen. Dieses besondere Bild, Die Elf, schreibt Michon, bilde Geschichte nicht ab, sondern sei Geschichte, ihr Schrecken. Seine ebenso knappe wie virtuose Erzählung baut eine ganz eigene Spannung auf und hält sie, bis zum überraschenden Schluß.

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