Ludwig Hohl
Die Notizen oder Von der unvoreiligen Versöhnung

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Erschienen: 10.03.2014
Bibliothek Suhrkamp 1483, Gebunden, 831 Seiten
ISBN: 978-3-518-22483-0

Inhalt

Die Notizen – das Werk eines »Montaigne unserer Zeit« – wurden in drei Jahren, von 1934 bis 1936, geschrieben, Jahre, in denen Ludwig Hohl in den Niederlanden »in größter geistiger Einöde« lebte. Sie sind die Summe seines Lebens und Denkens.

 

»Ein Werk, angelegt vor dreißig Jahren, vor dem Zweiten Weltkrieg, oder literarisch datiert: vor dem Kafka-Ausbruch, vor so manchem Klassiker-Wechsel, vor der posthumen Krönung eines Wittgenstein, vor den Sprach-Experimenten, die heute zur Pflichtkür jedes Mittelbegabten gehören, und vor der Ausrufung der ›Texte‹, dabei kein prophetisches Werk, also nicht posthum-aktuell, weil die Zeitgeschichte es bestätigt, aber virulent jetzt wie vor Jahrzehnten und lesbar, als wäre es jetzt entstanden, abseitig-gegenwärtig, ›unberühmt‹, aber vorhanden, als Sprache akut, ich denke, das ist Rang.« Max Frisch

 

»Hohl ist notwendig, wir sind zufällig. Wir dokumentieren das Menschliche, Hohl legt es fest.« Friedrich Dürrenmatt

Leipziger Buchmesse 2014: Länderschwerpunkt Schweiz

Pressestimmen

»Der Schweizer Schriftsteller Ludwig Hohl (1904-1980) ist immer gut für eine scharfkantige und überraschende Beobachtung. In seinem Werk finden sich unzählige eigensinnige Aufzeichnungen, darunter Maximen, Parabeln, kleine Porträts, Denkbilder ... Nun präsentiert der Suhrkamp-Verlag dankenswerterweise gleich fünf Publikationen des ungewöhnlichen Denkers und Erzählers in Neuauflagen.«

Martin Zingg, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag

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