Elena Ferrante
Lästige Liebe - Roman

Aus dem Italienischen von Karin Krieger


D: ca. 11,00 €
A: ca. 11,40 €
CH: ca. 16,50 sFr

Gepl. Erscheinen: 09.03.2020
suhrkamp taschenbuch 5074, Taschenbuch, 206 Seiten
ISBN: 978-3-518-47074-9

Inhalt

Lästige Liebe ist ein psychologisches Meisterwerk von schwindelerregender Genauigkeit: eine Mutter-Tochter-Geschichte über Liebe und Hass und den unlösbaren Knoten aus Lügen, Eifersucht und Gewalt, der die beiden – schicksalhaft – aneinanderbindet.

Dreimal ruft sie an, sie klingt verstört, und eigentlich sollte sie im Zug nach Rom sitzen, unterwegs zu Delia, ihrer Tochter. Wenig später wird ihre Leiche an Land gespült. Zur Beerdigung kehrt Delia nach Neapel zurück, in die chaotische Heimatstadt, in ihre verhasste Vergangenheit. Und sie bleibt, denn sie muss die Wahrheit wissen: Warum starb ihre Mutter? Und welche Rolle spielt Caserta, ein ehemaliger Freund ihres Vaters, der plötzlich wieder auftaucht? Er jedenfalls scheint der Letzte zu sein, der die Mutter lebend gesehen hat. Zunehmend verzweifelt, läuft Delia durch die Gassen der Stadt und entwirrt Erinnerungen, die sie lange unterdrückt hatte. Noch ahnt sie nicht, wie schutzlos sie sein wird, gegen das Geheimnis ihrer eigenen Kindheit …

Im Original erschienen unter dem Titel L'amore molesto (edizioni e/o).

Aus dem Buch

»Meine Mutter ertrank in der Nacht des 23. Mai, an meinem Geburtstag, im Meer vor einem Ort namens Spaccavento.«

Pressestimmen

»Nach dem Erfolg der ›Neapolitanischen Saga‹ erscheint Elena Ferrantes Debütroman in einer fabelhaften Neuübersetzung. In Lästige Liebe zeigt sich schon ihr feines Gefühl für Frauenfiguren.«

Kathleen Hildebrand, Süddeutsche Zeitung

»Elena Ferrantes Debütroman von 1992 zeichnet meisterhaft das Bild einer in unauflösbarer Schuld verknoteten Mutter-Tochter-Beziehung.«

Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

»Es ist diese überreizte Atmosphäre, die aus Lästige Liebe eine fesselnde Lektüre macht.«

Maike Albath, DIE ZEIT
»Ein beunruhigend tiefsinniger, entsetzlich direkter Roman.«
The New Yorker

»Vielleicht ist es das behutsame, fast sanfte Erzählen, die weiche und nie gefällige Sprache, dieses neugierige Wittern innerhalb einer fremden Welt oder dieser eigenartige und scheinbar so einfache Ton, den diese große Autorin vom ersten Satz an beherrscht.«

Jo Balle, der Freitag - Das Meinungsmedium

»Ferrantes Worte sind leise Andeutungen, die in ihrer subtilen Grausamkeit doch wirken wie lautes Tosen.«

Die Presse

»Selten ist so subtil, so unabweislich erzählt worden von dem, was Mütter und Töchter verbindet und trennt wie in Lästige Liebe .«

Katharina Borchardt, SWR

»Das Buch ist eine Wucht.«

Anne-Sophie Scholl, Aargauer Zeitung

»Absolute Pflichtlektüre für alle Fans der Neapolitanischen Saga.«

The Atlantic
»Einer der fesselndsten, intensivsten Romane über Mütter und Töchter, den es gibt.«
Télérama

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