Helga Bürster
Luzies Erbe

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CH: 31,50 sFr

Erschienen: 09.09.2019
Gebunden, 288 Seiten
ISBN: 978-3-458-17814-9
Auch als eBook erhältlich

Inhalt

Einen Schritt vor, zwei zurück: Die fast hundertjährige Matriarchin Luzie Mazur hat sich Zeit gelassen mit dem Sterben. Doch nun ist sie doot bleeven und hinterlässt ihrer Familie kaum mehr als einen abgewetzten Koffer voller Erinnerungen auf dem Kleiderschrank und fast ein Jahrhundert »Mazur’sches Schweigen«, das besonders ihrer Enkelin Johanne, selbst längst in ihren Fünfzigern, in den Ohren dröhnt. Es lässt ihr keine Ruhe, was damals war, als sich ihre junge Großmutter Luzie Krusenbusch während des Zweiten Weltkriegs in einem »Reichsmusterdorf« bei Bremen in den polnischen »Fremdarbeiter« Jurek verliebt hat. Johanne will endlich Frieden machen mit der Geschichte ihrer Familie und dem bis in die Gegenwart andauernden Getuschel der Leute im Dorf. Und sie will mehr über »ihn« erfahren, Luzies große Liebe Jurek, eine Liebe, die nicht sein durfte, weil da ein Krieg wütete, der der Liebe einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen wollte.

Helga Bürster erzählt wunderbar leicht und dabei doch tief bewegend davon, wie ein Schicksal die Jahrzehnte überdauert, wie das Schweigen über die Vergangenheit eine Familie überschattet. Sie erzählt von vier Generationen starker Frauen – und davon, dass es für Versöhnung nie zu spät ist.

Pressestimmen

»Ein Sechser im Lotto - das ist Luzies Erbe auch für uns Leser. ›Wer mit einem großen Schweigen aufgewachsen war, dem verschlug es die Sprache‹, heißt es im Roman. Für Helga Bürster trifft das – zum Glück – nicht zu.«

Katrin Krämer, SWR

»Luzies Erbe ist deshalb noch lange kein dokumentarischer Bericht, sondern ein poetisch leicht geschriebener, berührender, herzlicher, auch spannender Roman.«

Jürgen Kanold, Südwest Presse

»Bürsters Buch berührt.«

Kreiszeitung

»Eine starke Geschichte, anrührend erzählt aus vielen Perspektiven.«

Hans Begerow, Nordwest-Zeitung

» ... [Bürster] schreibt klar und schnörkellos ... «

Katharina Frohne, Weser-Kurier

»Der Autorin ist ein berührender, detailreicher und historisch spannender Roman gelungen.«

Neue Presse

» ... ein sehr gelungener Roman, der durch Bodenständigkeit, Realitätsbezug, sowie interessante Figuren und eine ganz besondere Sprache besticht.«

wasliestdu.de

»Ein Buch, das man nur schwer aus der Hand legen kann, unsentimental und sehr berührend erzählt.«

Wiebke Mandalka, Evangelisches Literaturportal e.V.

»Luzies Erbe ist, wie Helga Bürster in einem Nachwort schreibt, die Geschichte ihrer eigenen Grossmutter. ... [Es] ist das Erbe von Generationen. Deshalb so wichtig, dass davon erzählt wird. Und Helga Bürster tut dies hervorragend!«

literaturblatt.ch
»Helga Bürster erzählt zwischen den Zeilen so wenig gesagter Worte eine tiefe Liebesgeschichte. Tragisch, gefühlvoll und versöhnend.«
schmitzkatze 11/2019

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Kommentare

»Helga Bürster hat die Geschichte von ›Luzies Erbe‹ verfasst und ich muss gleich zu Beginn gestehen, es ist ihr großartig gelungen. Ihre Art, die Gefühlswelt ihrer Protagonisten aufleben zu lassen, war unheimlich bewegend. Egal um wem es geht, man fühlt und lebt mit beim lesen. Die Geschichte um Luzie wirkt ab der ersten Seite ehrlich und aufrichtig. Ich hatte nie das Gefühl das hier etwas aus der blühenden Fantasie der Autorin stammt. ... Man muss das Buch lesen um in jede der vier Generationen die hier beschrieben werden, einzutauchen. Man spürt die Landluft, die Angst und die Scham in jeder Zeile. Genau dafür bekommt dieser großartige Roman auch 5 von 5 Sternen von mir!«
Kristall86, 23.01.2020

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