Von Montaigne zu Montaigne

Herausgegeben und mit einem Vorwort von Emmanuel Désveaux. Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer
Von Montaigne zu Montaigne
Herausgegeben und mit einem Vorwort von Emmanuel Désveaux. Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer

Der Band versammelt zwei bisher unveröffentlichte Vorträge von Claude Lévi-Strauss, die im Abstand von mehr als einem halben Jahrhundert gehalten wurden: der erste 1937, der zweite 1992, beide haben Montaigne zum Gegenstand. Sie lassen den zentralen Platz erkennen, den Montaigne im Denken von Lévi-Strauss einnimmt, und eröffnen damit eine neue Perspektive auf das Werk des großen französischen Anthropologen. Im Zeichen Montaignes, seinem lebenslangen Begleiter, wird ihm die Ethnologie zu...

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Der Band versammelt zwei bisher unveröffentlichte Vorträge von Claude Lévi-Strauss, die im Abstand von mehr als einem halben Jahrhundert gehalten wurden: der erste 1937, der zweite 1992, beide haben Montaigne zum Gegenstand. Sie lassen den zentralen Platz erkennen, den Montaigne im Denken von Lévi-Strauss einnimmt, und eröffnen damit eine neue Perspektive auf das Werk des großen französischen Anthropologen. Im Zeichen Montaignes, seinem lebenslangen Begleiter, wird ihm die Ethnologie zu einer revolutionären Wissenschaft.

Eine revolutionäre Wissenschaft: Die Ethnographie
Rückkehr zu Montaigne
Biographischer Abriss Lévi-Strauss (1908-2009)
Emmanuel Désveaux
Vorwort
Inhaltsverzeichnis
Bibliografische Angaben
Service
VLB-TIX
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STIMMEN

»Man kann den frühen Text, instruiert vom Vorwort des Herausgebers, als Baustein zur intellektuellen Biographie von Claude Lévi-Strauss lesen. Der späte Vortrag ist eine Einladung, die Essais zur Hand zu nehmen ... «
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Aktuell wird es, wenn er veranschaulicht, wie Gesellschaften untergehen, die sich abschotten, wie reflektierte Weltoffenheit die Basis der Hochkultur sei, welches Bewusstsein eine Gesellschaft haben müsse zum Bestehen, und wie sich eine Zivilisation durch Austausch mit Fremdem erst entwickle. Das alles erlangt so für den heutigen Alltagsdiskurs unerwartete Bedeutung.«
Rudolf von Bitter, Süddeutsche Zeitung
»Man entdeckt hier die ersten theoretischen Bausteine der strukturalen Anthropologie. Erstaunlich!«
Philosophie Magazin
»Man kann den frühen Text, instruiert vom Vorwort des Herausgebers, als Baustein zur intellektuellen Biographie von Claude Lévi-Strauss lesen. Der späte Vortrag ist eine Einladung, die Essais zur Hand zu nehmen ... «
hmay, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Aktuell wird es, wenn er veranschaulicht, wie Gesellschaften untergehen, die sich abschotten, wie reflektierte Weltoffenheit die Basis der Hochkultur sei, welches Bewusstsein eine Gesellschaft haben müsse zum Bestehen, und wie sich eine Zivilisation durch Austausch mit Fremdem erst entwickle. Das alles erlangt so für den heutigen Alltagsdiskurs unerwartete Bedeutung.«
Rudolf von Bitter, Süddeutsche Zeitung
»Man entdeckt hier die ersten theoretischen Bausteine der strukturalen Anthropologie. Erstaunlich!«
Philosophie Magazin
» ... die erstmalige deutsche Veröffentlichung beider Vorträge ... kann zweifelsohne mit dem Öffnen einer Schatzgrube verglichen werden, in der wissenschafts- und ideengeschichtliche Diamanten funkeln.«
Eva-Maria, soziologieblog.hypotheses.org

Personen für Von Montaigne zu Montaigne

Übersetzerin

Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften französischsprachiger Autoren ins Deutsche, u.a. von Claude Simon, Jorge Semprún, Marcel Mauss, Mircea Eliade, Gilles Deleuze und Lévi-Strauss. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis und dem Paul-Celan-Preis. Eva Moldenhauer verstarb am 22. April 2019.

Übersetzerin

Eva Moldenhauer, 1934 in Frankfurt am Main geboren, war seit 1964 als Übersetzerin tätig. Sie übersetzte Literatur und wissenschaftliche Schriften...


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