Viktor von Weizsäcker
Warum wird man krank? - Ein Lesebuch

Herausgegeben von Wilhelm Rimpau. Mit einem Vorwort von Klaus Dörner und Wilhelm Rimpau. Band 5 der Reihe medizinHuman, herausgegeben von Dr. Bernd Hontschik
Leseprobe » Bestellen »


D: 10,00 €
A: 10,30 €
CH: 14,90 sFr

Erschienen: 19.05.2008
suhrkamp taschenbuch 3936, Taschenbuch, 341 Seiten
ISBN: 978-3-518-45936-2

Inhalt Inhaltsverzeichnis

»Am Anfang steht die Kinderfrage des Warum. Warum wird man krank?« Daß der Mensch seine Krankheiten nicht einfach bekommt, sondern daß sie immer wieder in seine Lebensgeschichte eingewoben sind, daß also jede Krankheit auch seelische Dimensionen hat – diese Überlegungen ziehen sich durch das Werk Viktor von Weizsäckers. Nicht von ungefähr nannte er seinen ärztlichen Werdegang eine »Flucht vor der Schulmedizin«.

Pressestimmen

»Weizsäckers Werk verdient es, heute mit neuem, keineswegs nur historischem Interesse gelesen zu werden. ... Die für den Band titelgebende ›Kinderfrage des Warum‹ kann also durchaus ein aktueller Wegweiser sein für Entdeckungen in Weizsäckers Werk, aber auch für Erkundungen in einem breiteren Feld menschlicher Krankheit, das anthropologisch aufgespannt ist und nicht nur genetisch oder neurowissenschaftlich.«
Peter Henningsen, Süddeutsche Zeitung
»Weizsäckers Arbeit wird durch ein Vorwort der Mediziner Klaus Dörner und Wilhelm Rimpau auf die Krise des heutigen Gesundheitssystems bezogen.«
Elisabeth von Thadden, DIE ZEIT
»Wir haben es bei diesem Lesebuch mit einer Schrift zu tun, die man Patienten, Ärzten und Gesundheitspolitikern nur wärmstens ans Herz legen kann.«
Gesine Hindemith, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»In der heutigen Zeit der großen technischen Erungenschaften in der Medizin ist das Entscheidende an diesem Buch, dass ein Arzt zu Worte kommt, der nicht nur gestörte körperliche Vorgänge diagnostiziert, sondern die Patienten bwusst auch als Menschen wahrnimmt. Die Medizin verliert dadurch den einseitigen Charakter einer naturwissenschaftlich orientierten Reparaturwerkstatt und erhält einzigartige menschliche Qualitäten.«
Johannes Bircher, Deutsches Ärzteblatt

Kommentieren