Willehalm - Willehalm - Nach der Handschrift 857 der Stiftsbibliothek St. Gallen

Mittelhochdeutscher Text, Übersetzung, Kommentar, herausgegeben von Joachim Heinzle. Mit den Miniaturen aus der Wolfenbütteler Handschrift und einem Aufsatz von Peter und Dorothea Diemer
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Erschienen: 29.10.1991
Leder, 1287 Seiten
ISBN: 978-3-618-66095-8

Inhalt Inhaltsverzeichnis

Wolfram von Eschenbachs Roman Willehalm erzählt, wie Markgraf Willehalm von Orange sein Land und seine Gemahlin Giburg gegen die Sarazenen behauptet. Hinter der Romangestalt steht eine historische Person: Graf Wilhelm von Toulouse, ein Enkel Karl Martells, der unter Karl dem Großen kämpfte. Wolfram hat seine französische Vorlage tiefgreifend verändert; er hat das Heldenepos mit Elementen des Romans und der Legende überformt. Charakteristisch ist die Technik der »Doppelschau«, die das Recht und das Leid beider Seiten, der Christen und der Heiden, im Blick hält. Sie steht in scharfem Kontrast zur aggressiven Kreuzzugsideologie des Mittelalters. Der Willehalm ist damit eines der großen Dokumente der Menschlichkeit. Der Text der vorliegenden Ausgabe folgt der ältesten vollständigen Handschrift.

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