Hg.: Alexander Kartosia, Eduard Schreiber
Zug nach Tbilissi - Ein Lesebuch

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D: 25,00 €
A: 25,70 €
CH: 35,50 sFr

Erschienen: 13.08.2018
Gebunden, 383 Seiten
ISBN: 978-3-518-42834-4

Inhalt

Tiflis, georgisch Tbilissi, wörtlich »Stadt der warmen Quellen« blickt auf ein bewegtes 20. Jahrhundert zurück: osmanische Herrschaft, Kampf gegen die Bolschewiki, Sowjetrepublik – seit 1991 Hauptstadt des unabhängigen Georgien. Die »vielbegehrte, vielumkämpfte Stadt« mit ihrer wechselhaften Geschichte, berühmt für ihre Schwefelbäder und Bademeister, für grauweißen Steppenstaub und bunte Lebensfreude, für ihre verwinkelten Gassen und die unzähligen Terrassen, für Wein und gutes Essen, hat immer wieder die literarische Phantasie und Wahrnehmungslust von Schriftstellern und Reisenden entzündet. Besucher aus der ganzen Welt zog sie in ihren Bann, von Clara Zetkin bis Annemarie Schwarzenbach, von John Dos Passos bis Sergio Pitol und Adolf Endler. Abenteurer, Reiselustige, Reporter, Politiker – sie alle verfielen der Stadt und ihrer »orientalischen« Schönheit. Auch die wichtigsten georgischen Autoren, von den Futuristen bis hin zur jüngsten Generation, sind vertreten.

Gedichte, Prosa, Reportagen, Sachtexte wechseln ab mit zeitgenössischen Fotografien – ein Buch, so vielstimmig und bienenwabenähnlich wie Tbilissi selbst. Liebeserklärungen an eine »funkelnde, verwirrende Stadt« und uralte Metropole am Kreuzweg von Europa und Orient.

Viele erstmals auf Deutsch erschienene Texte, u.a. von Andrej Belyj, Babo Dadiani, Kote Dschandieri, Nana Ekvtimishvili, Naira Gelaschwili, Michail Kolzow, Vera Sudejkina und Tizian Tabidze

Pressestimmen

»Ein schönes Lesebuch über die georgische Hauptstadt, die ›Stadt der warmen Quellen‹, die schon immer ein exotisches Reiseziel war ... «
 

Nürnberger Zeitung

»Es ist die Stärke dieses Lesebuchs, dass ein Bild der Entwicklung der Stadt, vor allem im 20. Jahrhundert, entsteht und ihre Atmosphäre lebendig wird.«

Barbara Weidle, neues deutschland

»Eine äußerst empfehlenswerte Lektüre für alle Georgienreisenden und für solche, die sich mit dem Land im Kaukasus näher bekannt machen wollen.«

Studiosus September 2018

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