Clara Leinemann erhält den lit.Cologne-Debütpreis 2026
Nachricht16.03.2026
Clara Leinemann erhält den mit 2.222 Euro dotierten Preis für Ihren Debütroman Gelbe Monster.
»In Gelbe Monster legt Clara Leinemann eine gescheiterte Beziehung auf den Seziertisch: Sie erzählt Charlies und Valentins Partnerschaft von ihrem Ende aus, mit all ihren Ambivalenzen und Abhängigkeiten. Mit einem feinen Gespür für plastische Figuren legt Leinemann ein packendes Debüt vor, das einen ungeheuerlichen Sog entwickelt. Ihre Protagonistin Charlie möchte man abwechselnd schütteln und umarmen, während man ihr durch ein toxisches Wechselbad aus Aggression und Anhänglichkeit folgt. Ein beeindruckender Roman über problematische Beziehungsdynamiken und weibliche Wut«, so die Begründung der Jury.
Drei herausragende Werke wurden aus den literarischen Debüts des Frühjahrs 2026 von einer Fachjury ausgewählt. Die nominierten Autorinnen präsentierten ihre Erstlingswerke im Rahmen des Literaturfestivals bei einer Abendveranstaltung im Kölner Comedia-Theater. Anschließend wurde die Preisträgerin per Live-Abstimmung durch das anwesende Publikum gekürt.
»In Gelbe Monster legt Clara Leinemann eine gescheiterte Beziehung auf den Seziertisch: Sie erzählt Charlies und Valentins Partnerschaft von ihrem Ende aus, mit all ihren Ambivalenzen und Abhängigkeiten. Mit einem feinen Gespür für plastische Figuren legt Leinemann ein packendes Debüt vor, das einen ungeheuerlichen Sog entwickelt. Ihre Protagonistin Charlie möchte man abwechselnd schütteln und umarmen, während man ihr durch ein toxisches Wechselbad aus Aggression und Anhänglichkeit folgt. Ein beeindruckender Roman über problematische Beziehungsdynamiken und weibliche Wut«, so die Begründung der Jury.
Drei herausragende Werke wurden aus den literarischen Debüts des Frühjahrs 2026 von einer Fachjury ausgewählt. Die nominierten Autorinnen präsentierten ihre Erstlingswerke im Rahmen des Literaturfestivals bei einer Abendveranstaltung im Kölner Comedia-Theater. Anschließend wurde die Preisträgerin per Live-Abstimmung durch das anwesende Publikum gekürt.
Der ausgezeichnte Roman
Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie immer wieder zur Weißglut trieb? Dabei hatte es gut angefangen: Mit ihm an der Seite fühlte sie sich endlich schön, als besserer Mensch. Bis es eskalierte. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, die Geschichte neu zu erzählen. Mit Ellas Unterstützung kämpft sie sich aus der Spirale von Wut, Schmerz und Scham heraus.
Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.
Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.
Leserstimme verfassen
»Gelbe Monster ist schwere Kost, leicht verpackt – ein Debüt, das große erzählerische Stärke beweist.«
Annika Kern, Kölner Stadt-Anzeiger
»... eine kluge Melange
aus Dark Romance und Charakterstudie, aus
groteskem Psychothriller und Coming-of-Age
Pageturner, und es dient der Einübung in
Ambiguitätstoleranz, jene notwendige Fähigkeit in
unserer Epoche des radikalen und verabsolutierten
Individualismus.«
Jan Drees, Deutschlandfunk Kultur
»Ohne Klischees, ohne zu entschuldigen, aber mit ganz viel Verständnis für ihre Figuren erzählt Clara Leinemann in ihrem Debütroman Gelbe Monster von Frauen, die ausrasten, schreien, schlagen. Sie demontiert in feinen Linien, wieso Frauen gewalttätig werden – und welche patriarchalen Strukturen dahinter stecken können«
Antonia Everding, InStyle
»Spannend geschrieben, knallhart, direkt, und mit
genau der richtigen Menge Humor.«
bremenzwei.de
»Klug komponiert und sprachlich gewandt, ist der Roman nebenbei auch eine Hymne auf loyale Freundschaften ...«
Victoria Eglau, SWR
ENTDECKEN
Hintergrund
5 Fragen an Clara Leinemann zu Gelbe Monster
Die Autorin gibt Einblicke in die Hintergründe ihres Debütromans.Zuletzt aktualisiert am 17.03.2026






