Gelbe Monster

Roman
Gelbe Monster
Roman

Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie...

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Die Mathematikstudentin Charlie sitzt mit einem blauen Auge in der U-Bahn. Eben hat sie noch »schlechter Mensch« gegoogelt, jetzt ist sie auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining für Frauen. Nur wenn sie daran teilnimmt, darf sie weiter bei ihrer besten Freundin Ella wohnen. In die eigene Wohnung kann sie nicht zurück. Doch mit den »Schwerverbrecherinnen«, die sie in der Gruppe anzutreffen vermutet, will Charlie nichts zu tun haben. Ist es denn ihre Schuld, dass ihr Exfreund Valentin sie immer wieder zur Weißglut trieb? Dabei hatte es gut angefangen: Mit ihm an der Seite fühlte sie sich endlich schön, als besserer Mensch. Bis es eskalierte. Erst im Austausch mit den anderen Frauen beginnt Charlie, sich ihrer eigenen Verantwortung zu stellen, die Geschichte neu zu erzählen. Mit Ellas Unterstützung kämpft sie sich aus der Spirale von Wut, Schmerz und Scham heraus.

Mit Leichtigkeit und Witz erzählt Clara Leinemann in Gelbe Monster von einer Beziehung, die perfekt zu sein scheint – bis sie es nicht mehr ist. Von tradierten Liebesidealen, weiblicher Gewalt und emotionaler Abhängigkeit. Ein mitreißendes Debüt, dessen Antiheldin so liebenswert ist, dass man sich auf der letzten Seite nicht von ihr trennen möchte.

lit.COLOGNE-Debütpreis 2026
ZDF-»aspekte«-Literaturpreis 2026 (Nominierung)
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ZITATE

»Sie hatte sich doch nur verliebt, ist das eine Straftat, oder was?«
»Sie hatte sich doch nur verliebt, ist das eine Straftat, oder was?«

STIMMEN

»[E]in unangenehmer Roman, der einen starken Sog entwickelt ... Er leuchtet aus, wie Wut in Gewalt kippt, wie verzweifelt diese eben doch spezifisch weibliche Aggression oft ist, und trotzdem: wie falsch.«
Maja Goertz, Süddeutsche Zeitung
»Gewalt führt zu immer mehr Gewalt – das ist ein Satz, den man immer wieder hört. Und der wahr ist. Das zeigt Leinemanns Buch meisterhaft.«
Anna-Louisa Schönfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»... eine kluge Melange aus Dark Romance und Charakterstudie, aus groteskem Psychothriller und Coming-of-Age Pageturner, und es dient der Einübung in Ambiguitätstoleranz, jene notwendige Fähigkeit in unserer Epoche des radikalen und verabsolutierten Individualismus.«
Jan Drees, Deutschlandfunk Kultur
»[E]in unangenehmer Roman, der einen starken Sog entwickelt ... Er leuchtet aus, wie Wut in Gewalt kippt, wie verzweifelt diese eben doch spezifisch weibliche Aggression oft ist, und trotzdem: wie falsch.«
Maja Goertz, Süddeutsche Zeitung
»Gewalt führt zu immer mehr Gewalt – das ist ein Satz, den man immer wieder hört. Und der wahr ist. Das zeigt Leinemanns Buch meisterhaft.«
Anna-Louisa Schönfeld, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»... eine kluge Melange aus Dark Romance und Charakterstudie, aus groteskem Psychothriller und Coming-of-Age Pageturner, und es dient der Einübung in Ambiguitätstoleranz, jene notwendige Fähigkeit in unserer Epoche des radikalen und verabsolutierten Individualismus.«
Jan Drees, Deutschlandfunk Kultur
»Ohne Klischees, ohne zu entschuldigen, aber mit ganz viel Verständnis für ihre Figuren erzählt Clara Leinemann in ihrem Debütroman Gelbe Monster von Frauen, die ausrasten, schreien, schlagen. Sie demontiert in feinen Linien, wieso Frauen gewalttätig werden – und welche patriarchalen Strukturen dahinter stecken können«
Antonia Everding, InStyle
»Klug komponiert und sprachlich gewandt, ist der Roman nebenbei auch eine Hymne auf loyale Freundschaften ...«
Victoria Eglau, SWR

Personen für Gelbe Monster

Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück Buddeln wurde mehrfach ausgezeichnet und in verschiedenen Häusern in Deutschland und in Übersetzung in den Niederlanden gespielt. Für ihre Arbeit erhielt sie verschiedene Stipendien, darunter das Berliner Senatsstipendium und das Arbeitsstipendium des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Arbeit. Sie lebt in Berlin.
Clara Leinemann, geboren 1994 in Köln, studierte Kreatives Schreiben in Hildesheim und schreibt Prosa-, Dramen- und Hörspieltexte. Ihr Theaterstück...

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Nachricht
Clara Leinemann ist mit ihrem Roman Gelbe Monster nominiert.
Hintergrund
Wir haben mit der Autorin über die Entstehung, die Figuren und die Themen ihres Romans gesprochen. 
Empfehlung
Unsere Mitarbeiter:innen empfehlen ihre persönlichen Lektüre-Highlights für sommerliche Lesestunden.