Samanta Schweblin erhält den Aena Narrative Prize 2026
Nachricht08.04.2026
Samanta Schweblin wurde für ihre Erzählungssammlung Das gute Übel mit dem Aena Narrative Prize (Premio Aena de Narrativa Hispanoamericana) 2026 ausgezeichnet. Der Preis ist eine Initiative des spanischen Flughafenbetreibers Aena und wurde in diesem Jahr erstmals vergeben. Das Hauptpreisgeld beträgt eine Million Euro, womit der Aena Narrative Prize neben dem Literaturnobelpreis und dem Premio Planeta zu den höchstdotierten Literaturpreisen weltweit zählt.
Die neunköpfige Jury, bestehend aus Journalist:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Autor:innen aus dem spanischsprachigen Raum, zeichnete Schweblins Erzählungen als ein Werk von »herausragender literarischer Qualität, Originalität und kulturellem Beitrag« aus. In der Begründung der Jury lobte Jurorin Rosa Montero Schweblins Kunstfertigkeit »neue Welten zu erschaffen« und »die Grenze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen mit beunruhigender Schönheit« zu überschreiten.
Die Preisverleihung fand am 8. April 2026 im Museu Marítim de Barcelona statt. Die vier weiteren Finalisten, Héctor Abad Faciolince, Nona Fernández, Marcos Giralt Torrente und Enrique Vila-Matas, erhielten jeweils ein Preisgeld von 30.000 Euro. Darüber hinaus umfasst die Auszeichnung den Erwerb einer großen Anzahl von Exemplaren der fünf Finalisten durch Aena, sowohl für die eigenen Mitarbeitenden als auch für Bibliotheken, Kulturzentren und andere öffentliche Einrichtungen in den Geschäftsgebieten des Unternehmens in Spanien und Südamerika.
Die neunköpfige Jury, bestehend aus Journalist:innen, Literaturwissenschaftler:innen und Autor:innen aus dem spanischsprachigen Raum, zeichnete Schweblins Erzählungen als ein Werk von »herausragender literarischer Qualität, Originalität und kulturellem Beitrag« aus. In der Begründung der Jury lobte Jurorin Rosa Montero Schweblins Kunstfertigkeit »neue Welten zu erschaffen« und »die Grenze zwischen dem Möglichen und dem Unmöglichen mit beunruhigender Schönheit« zu überschreiten.
Die Preisverleihung fand am 8. April 2026 im Museu Marítim de Barcelona statt. Die vier weiteren Finalisten, Héctor Abad Faciolince, Nona Fernández, Marcos Giralt Torrente und Enrique Vila-Matas, erhielten jeweils ein Preisgeld von 30.000 Euro. Darüber hinaus umfasst die Auszeichnung den Erwerb einer großen Anzahl von Exemplaren der fünf Finalisten durch Aena, sowohl für die eigenen Mitarbeitenden als auch für Bibliotheken, Kulturzentren und andere öffentliche Einrichtungen in den Geschäftsgebieten des Unternehmens in Spanien und Südamerika.
Der ausgezeichnete Roman
Eine Frau will unter Wasser bleiben. Ein Junge hat ein klaffendes Loch in der Kehle. Zwei Mädchen dringen nachts in die Wohnung einer alten Frau ein, eine von ihnen wird es nicht überleben.
In den gestochen scharfen Horrorgeschichten von Das gute Übel kommen uns die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.
In den gestochen scharfen Horrorgeschichten von Das gute Übel kommen uns die Monster des Alltäglichen so nahe, dass wir ihren Atem im Nacken spüren. Samanta Schweblin ist eine Magierin und schreibt mit einem übernatürlichen Gespür über den Einbruch des Bösen in unsere Welt – und das perfide Gute, das darin aufscheint.
Samanta Schweblin im Suhrkamp Verlag
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