Andreas Pflüger: Kälter

Sonderseite Pflüger – Kälter

Ein spektakulärer Agententhriller rund um den Mauerfall

Kälter
Broschur 14,00 €
eBook 19,99 €
Signiertes Exemplar 25,00 €
Deutscher Krimipreis 2025

Im Herbst 1989 führt Luzy Morgenroth auf Amrum das Leben einer Provinzpolizistin. Kaum jemand ahnt, dass sie vor langer Zeit eine Andere war. Als in einer Sturmnacht ein Einheimischer spurlos von der Fähre verschwindet, muss sie sich einem Killerkommando stellen, das auf die Insel kam, und verwandelt sich wieder in die Luzy von früher. Eine Waffe.

In einem spektakulären Agententhriller schickt Pflüger seine Heldin am Ende des Kalten Krieges als Racheengel um die halbe Welt. Sie tritt gegen ein Geheimdienstimperium an, das den Mann beschützt, der ihr Leben zerstörte. Und es wird sich zeigen, wer kälter ist: ihr Todfeind oder sie.

Stimmen zum Buch

»[Der] Thrillergott der Suhrkamp-Kultur.«
Elmar Krekeler, DIE WELT
»Pflüger hat seine eigene Liga gegründet und führt sie an.«
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Großartig geschrieben und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten und Münstersche Zeitung
»[Der] Thrillergott der Suhrkamp-Kultur.«
Elmar Krekeler, DIE WELT
»Pflüger hat seine eigene Liga gegründet und führt sie an.«
Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Großartig geschrieben und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.«
Beate Rottgardt, Ruhr Nachrichten und Münstersche Zeitung
»Pflüger beweist immer wieder, dass er weiß, wie Spannung geht ... Pflichtlektüre für BNDler.«
Judith Heitkamp, Das Büchermagazin BR2
»[Pflüger besitzt die] außerordentliche Fähigkeit, Spannung und historische Genauigkeit zu verschränken ... Der Roman ist eiskalt in seiner Präzision, elegant in seiner Konstruktion und warm in seiner Menschenkenntnis. Ein Buch, das Spannung bietet und Gewissen. Sehr lesenswert.«
Stefan Meetschen, Die Tagespost

Hintergrund
Der Autor über sein neues Buch, politische Zeitfragen, seine unkonventionelle Heldin und akribische Recherche.
Hintergrund
Der Autor über sein neues Buch, politische Zeitfragen, seine unkonventionelle Heldin und akribische Recherche.

Hintergrund
Der Autor über sein neues Buch, politische Zeitfragen, seine unkonventionelle Heldin und akribische Recherche.

Andreas Pflüger hat die Entstehung seines neuen Thrillers Kälter mit Notizen und Tagebucheinträgen begleitet

Studentenausweis von einem jungen Andreas Pflüger, Foto in Sepia
Studentenausweis der Kirchlichen Hochschule Berlin






 

Ich habe als Agnostiker Theologie studiert, um Bildung zu erwerben. An dem Tag, an dem ich das Studium abbrach, bin ich aus der Kirche ausgetreten. Dennoch spielt das Thema Glaube in allen meinen Romanen eine große Rolle. Meine Heldinnen sind Suchende. Und auch wenn sie nicht glauben: Das Prinzip Auge um Auge, Zahn um Zahn haben sie verinnerlicht. In Kälter prophezeit Luzy ihrer Nemesis das Ende, das Jesaja in der Bibel dem Herrscher über Babylon versprach: Du aber bist hingeworfen ohne Grab, wie ekliger Abfall. Bedeckt mit Erschlagenen, vom Schwert Durchbohrten, wie zertretenes Aas.

Ein junger Andreas Pflüger trinkt aus einem Bierglas, Foto in Sepia




 

Die Aufnahme entstand im Februar 1990, bei einer Kneipenrecherche zu meinem ersten Tatort. Kurz danach bot ich dem SFB ein Drehbuch zu einem Film über die Nacht des Mauerfalls an. Es wurde mit der Begründung abgelehnt, dass »alles noch viel zu frisch« sei und die Zuschauer jetzt erst mal »Abstand von dem Ereignis« nehmen sollten. Außerdem könne das niemand bezahlen. »Allein die Statisten!« Ich habe früh gelernt, dass man in Deutschland vor allem Filme finanziert bekommt, in denen Menschen am Küchentisch sitzen und über ihre Probleme reden. Das war einer der Gründe, warum ich nur noch Romane schreiben wollte. In Kälter schildere ich die Nacht des Mauerfalls in einer Opulenz, die filmisch hierzulande unmöglich wäre. Vielleicht ist Kopfkino auch das schönste Kino.


Bodo V. Hechelhammer, langjähriger Chefhistoriker des BND, über Kälter

Bodo V. Hechelhammer ist promovierter Historiker mit Schwerpunkt Geheimdienstgeschichte und langjähriger Leiter des Historischen Büros des Bundesnachrichtendienstes. Was er als Geheimdienstexperte zum Buch von Andreas Pflüger, zum historischen Hintergrund und zu Spionageaktivitäten der Geheimdienste in der DDR erzählt, können Sie hier nachlesen:

Andreas Pflüger kommt in Kälter gleich zur Sache. Während Touristen auf Amrum gewöhnlich Ruhe und Entspannung suchen, lässt er Terroristen eine blutige Gewaltspirale im Wattenmeer entfesseln. Die Auseinandersetzung mit den Facetten des Terrorismus ist Pflügers zentrales Thema, und seine Romanheldin Luzy Morgenroth bekämpft dessen hässliche Fratze mit allen Mitteln, bis hin zur Selbstaufopferung. Auf ihrer Heldinnenreise lotet Luzy die Grenzen zwischen Recht und Rache aus. Israel, ein zentraler Schauplatz des Romans, ist aus deutscher Sicht dafür wie kein zweiter Ort geeignet. Dabei taucht die ehemalige Personenschützerin des BKA immer tiefer in die Grauzonen der Geheimdienste ein, deren verschlossene Welt Andreas Pflüger fachlich präzise und mit sprachlicher Wucht entschlüsselt. Geschickt spielt er mit historischen Fakten und Figuren zur Zeit des Mauerfalls in Berlin und in Wien.

Kälter von Andreas Pflüger: Blick aufs Buch (Farbschnitt nur in der ersten Auflage)

Andreas Pflügers Roman »Kälter« mit rotem Farbschnitt

Der Roman »Kälter« von Andreas Pflüger in der Ausgabe mit rotem Farbschnitt ist einmal mit und einmal ohne Schutzumschlag zu sehen.

Die Rückseite mit Klappentext des Romans »Kälter« von Andreas Pflüger in der Erstauflage mit rotem Farbschnitt ist zu sehen.


Der Roman »Kälter« von Andreas Pflüger in der Auflage ohne roten Farbschnitt ist vor weißem Hintergrund zu sehen.

 Der Roman »Kälter« von Andreas Pflüger ist einmal mit und einmal ohne Schutzumschlag zu sehen.

Der Roman »Kälter« von Andreas Pflüger in der Ausgabe ohne roten Farbschnitt liegt auf weißem Hintergrund.


Veranstaltungen mit Andreas Pflüger

Veranstaltungen mit Andreas Pflüger

Andreas Pflüger wurde im Oktober 1957 geboren. Er ist Saarländer und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Sein umfangreiches Werk umfasst Dokumentarfilme, Arbeiten für das Theater, Hörspiele, Drehbücher sowie Romane. Pflüger setzt sich literarisch auf eine hochspannende Weise mit der Geheimdienstwelt auseinander und schöpft dabei aus einem verblüffenden Insiderwissen. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er 2025 für Kälter seinen dritten Deutschen Krimipreis.
Andreas Pflüger wurde im Oktober 1957 geboren. Er ist Saarländer und lebt seit vielen Jahren in Berlin. Sein umfangreiches Werk umfasst...

Hintergrund
Der Autor über sein neues Buch, politische Zeitfragen, seine unkonventionelle Heldin und akribische Recherche.
Nachricht
Andreas Pflüger wird für seinen Thriller Wie Sterben geht ausgezeichnet.
Podcast
Andreas Pflüger spricht mit Silke Hohmann über seine Arbeit als Drehbuch- und Krimiautor.
Hintergrund
Der Autor über sein neues Buch, politische Zeitfragen, seine unkonventionelle Heldin und akribische Recherche.
Nachricht
Andreas Pflüger wird für seinen Thriller Wie Sterben geht ausgezeichnet.
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Andreas Pflüger spricht mit Silke Hohmann über seine Arbeit als Drehbuch- und Krimiautor.
Nachricht
Ausgezeichnet werden Wie Sterben geht, Die Guten und die Toten sowie Fünf Winter.
Nachricht
Fünf Winter, Echo der Gewalt und Wie Sterben geht gehören zu den besten Krimis des Jahres 2023.

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