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»Wir haben zum nachmetaphysischen Denken keine Alternative«, schrieb Jürgen Habermas in seiner Aufsatzsammlung Nachmetaphysisches Denken. Nachmetaphysisches Denken sei die historische Antwort auf die Krise der Metaphysik nach Hegel. In Nachmetaphysisches Denken II widmet sich Habermas erneut dieser Problemkonstellation. Im ersten Teil des Buches geht es um den Perspektivenwechsel von metaphysischen Weltbildern zur Lebenswelt. Im zweiten Teil steht das spannungsreiche...
»Wir haben zum nachmetaphysischen Denken keine Alternative«, schrieb Jürgen Habermas in seiner Aufsatzsammlung Nachmetaphysisches Denken. Nachmetaphysisches Denken sei die historische Antwort auf die Krise der Metaphysik nach Hegel. In Nachmetaphysisches Denken II widmet sich Habermas erneut dieser Problemkonstellation. Im ersten Teil des Buches geht es um den Perspektivenwechsel von metaphysischen Weltbildern zur Lebenswelt. Im zweiten Teil steht das spannungsreiche Verhältnis von Religion und nachmetaphysischem Denken im Vordergrund. Habermas schließt hier unmittelbar an seine weitsichtige Bemerkung aus dem ersten Band an, wonach die »Philosophie auch in ihrer nachmetaphysischen Gestalt Religion weder ersetzen noch verdrängen« kann.
Anstelle eines Vorworts
I Die Lebenswelt als Raum der Gründe
Von den Weltbildern zur Lebenswelt
Die Lebenswelt als Raum symbolisch verkörperter Gründe
Eine Hypothese zum gattungsgeschichtlichen Sinn des Ritus
II Nachmetaphysisches Denken
Ein neues Interesse der Philosophie an Religion. Ein Interview von Eduardo Mendieta
Religion und nachmetaphysisches Denken. Eine Replik
Ein Symposion über Glauben und Wissen. Replik auf Einwände, Reaktion auf Anregungen
III Politik und Religion
Das Politische – Der vernünftige Sinn eines zweifelhaften Erbstücks der Politischen Theologie
Das gute Leben eine abscheuliche Phrase. Welche Bedeutung hat die religiöse Ethik des jungen Rawls für dessen Politische Theorie?
Rawls’ Politischer Liberalismus. Replik auf die Wiederaufnahme einer Diskussion
Religion in der Öffentlichkeit der postsäkularen Gesellschaft
Suhrkamp Verlag GmbH
Torstraße 44
10119 Berlin
info@suhrkamp.de
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STIMMEN
Personen für Nachmetaphysisches Denken II
Jürgen Habermas
Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie, Geschichte, Psychologie, Deutsche Literatur und Ökonomie. Er lehrte unter anderem an den Universitäten Heidelberg und Frankfurt am Main sowie der University of California in Berkeley und war Direktor des Max-Planck-Instituts zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Jürgen Habermas erhielt zahlreiche Ehrendoktorwürden und Preise, darunter den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2001) und den Kyoto-Preis (2004). Habermas verstarb am 14. März 2026 in Starnberg.
Jürgen Habermas wurde am 18. Juni 1929 in Düsseldorf geboren. Von 1949 bis 1954 studierte er in Göttingen, Zürich und Bonn die Fächer Philosophie,...

